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30.10.1987 - 

Günstiges PreisLeistungs-Verhältnis noch immer ausschlaggebend:

Punktmatrixdrucker in Europa am stärksten

PARIS (CWN) - Serielle Punktmatrixdrucker beherrschten im vergangenen Jahr den europäischen Druckermarkt: Der Anteil an den verkauften Stückzahlen betrug 70 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam das amerikanische Marktforschungsunternehmen International Data Corp. (IDC).

Wie die Marktforscher ermittelten, stieg der Absatz 1986 um 37 Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Am schnellsten wuchs das Marktsegment der Hochgeschwindigkeits-Drucker (200 Zeichen pro Sekunde und mehr). Die Jahreszuwachsrate lag hier nach Angaben von IDC bei 58 Prozent. Verantwortlich für den Erfolg der Punktmatrixdrucker waren IDC zufolge die Zuverlässigkeit und die attraktiven Preise. Die 24-Nadel-Drucker wurden im vergangenen Jahr viermal so häufig verkauft wie im Jahr davor. Diesem Anstieg fielen die Typenraddrucker zum Opfer, deren Absatz um 29 Prozent rückläufig war.

Die Marktforscher rechnen damit, daß in den nächsten drei Jahren der Zuwachs bei seriellen Punktmatrixdruckern 19 Prozent betragen wird. Die Hochgeschwindigkeitsdrucker würden auch weiterhin stark gefragt sein, denn die Ansprüche der Anwender steigen durch leistungsfähigere Computer.

Unter den anschlagsfreien Druckern haben sich die Laserdrucker an die Spitze gesetzt und Tintenstrahl- und Thermotransfer etwas verdrängt. Einer weiteren IDC-Studie zufolge stiegen die Verkäufe von Laserdruckern mit einer Leistung von unter 20 Seiten pro Minute von 1985 bis 1986 um 167 Prozent. Die Aussichten für den Non-impact-Drucker-Markt im Zeitraum von 1986 bis 1992 bezeichnen die Marktforscher als gut. Sie prognostizieren eine jährliche Wachstumsrate, bei den verkauften Stückzahlen von 54 Prozent für Geräte mit weniger als 11 Seiten pro Minute und 86 Prozent für die Drucker-Gruppe mit 11 bis 20 Seiten pro Minute.

Unter den Laser-Printer-Anbietern lagen im untersuchten Zeitraum Canon und sein OEM-Kunde Hewlett-Packard an der Spitze. Nach Darstellung von IDC werden diese beiden hauptsächlich durch Unternehmen wie Dataproducts, Honeywell Bull sowie Kyocera und Ricoh Konkurrenz erhalten.