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26.11.1976 - 

Computer steuert Restaurierungsarbeiten

Puzzle mit 300 000 Steinen

STUTTGART - Rund 500 Buddha-Statuen, 2600 Relief-Skulpturen und 300 000 Steine müssen gekennzeichnet, abgetragen, zwischengelagert und wieder neu zusammengesetzt werden, um Candi Borobudur, zu deutsch "Tempelkloster auf dem Hügel", zu restaurieren. Die indonesische Regierung hat jetzt in Zusammenarbeit mit der UNESCO begonnen, den zwischen 750 und 850 n. Chr. errichteten Tempel vor dein völligen Verfall zu retten.

Für Jahrhunderte vergessen

Die Anlage in den Hochebenen von Westjava, etwa 35 Kilometer nordöstlich von Jogjakarta, war für Jahrhunderte in Vergessenheit geraten und erst 1814 von dem Holländer Theodor van Erp wiederentdeckt und freigelegt worden. Seitdem haben Regen, Wind und Sonne starke Schäden verursacht.

Mit einem Aufwand von rund 30 Millionen Mark wird jetzt der gesamte Tempel abgebaut. Dann werden die Fundamente befestigt, die Steine und Skulpturen einzeln ausgebessert und schließlich das Ganze wieder aufgebaut.

10 000 Teile, suchen ihren alten Platz

Die IBM Indonesien hat Soft- und Hardware sowie einen Systemingenieur, Dr. V. K. Khandelwal, zur fügung gestellt, damit das Vorhaben.. per Computer gesteuert werden kann. Das System übernimmt das Registrieren der Steine und Skulpturen die Zuordnung der etwa 10 000 im Lauf der Zeit aus dem Gemäuer herausgefallenen und zerbrochenen Steine sowie - nach Methoden der Netzplantechnik - die Erstellung eines Planes für die Abwicklung der Arbeiten. (pi)