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15.12.2000 - 

Deutschland-Ergebnis zufriedenstellend

PWC-Beratungsgeschäft soll unabhängig arbeiten

MÜNCHEN (CW) - Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PWC) hält an ihrem Plan fest, die erst kürzlich von Hewlett-Packard (HP) verschmähte Beratungssparte aus dem Unternehmen auszugliedern.

"Wir können nicht prüfen, was wir selber tun", fasst der deutsche PWC-Vorstandssprecher Rolf Windmöller den Konflikt zwischen den beiden Geschäftsbereichen seiner Gesellschaft, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung, zusammen. Die Ende 1999 beschlossene "strategische Neuausrichtung" des Beratungsgeschäftes werde auch nach den abgebrochenen Verhandlungen mit HP weiter verfolgt. Zielkonflikte entständen, so Windmöller, wenn etwa Outsourcing-Leistungen übernommen würden oder Unternehmen die Berater mit Aktien bezahlen und damit am Risiko beteiligten. Man denke daher weiterhin über einen Börsengang, einen Spinoff oder den Verkauf des Beratungsgeschäftes nach.

Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 1999/2000 meldet die 10000 Mann starke PWC Deutsche Revision AG ein zweistelliges Wachstum in allen Sparten. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 2,4 Milliarden Mark, der Konzernüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kletterte von knapp 43 Millionen Mark im Vorjahr auf 48,3 Millionen Mark. Nach Abzug der Steuern belief sich der Jahresüberschuss auf 6,1 Millionen Mark. Mit einem Anteil von 46 Prozent oder 1,1 Milliarden Mark erwirtschaftete das Geschäftsfeld Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Beratung den Löwenanteil des Umsatzes, gefolgt von der Unternehmensberatung mit 26 Prozent, Steuer- und Rechtsberatung mit 15 Prozent.