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11.11.2008

Qimonda bittet Landesregierung um Hilfe - ddp

DRESDEN (Dow Jones)--Der angeschlagene Chiphersteller Qimonda sucht gemeinsam mit der sächsischen Landesregierung nach einer Lösung aus der Krise. Das Unternehmen habe den Freistaat "um Unterstützung gebeten", sagte Regierungssprecher Peter Zimmermann am Dienstag in Dresden laut Nachrichtenagentur ddp. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums bestätigte, dass es bereits mehrere Gespräche zwischen Minister Thomas Jurk (SPD) und Qimonda gegeben habe. Man sei in ständigem Kontakt.

DRESDEN (Dow Jones)--Der angeschlagene Chiphersteller Qimonda sucht gemeinsam mit der sächsischen Landesregierung nach einer Lösung aus der Krise. Das Unternehmen habe den Freistaat "um Unterstützung gebeten", sagte Regierungssprecher Peter Zimmermann am Dienstag in Dresden laut Nachrichtenagentur ddp. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums bestätigte, dass es bereits mehrere Gespräche zwischen Minister Thomas Jurk (SPD) und Qimonda gegeben habe. Man sei in ständigem Kontakt.

Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe) warnen führende Betriebsräte bereits vor dem Aus der Infineon-Tochter, da sich die Lage des Unternehmens seit dem Sommer nochmals verschlechtert habe.

Ein Qimonda-Sprecher sagte am Montagabend auf Nachfrage von Dow Jones Newswires, die Situation sei sehr ernst bei Qimonda und im gesamten Halbleitersektor.

Qimonda hatte bereits Mitte Oktober angekündigt, deutschlandweit 1.500 Mitarbeiter zu entlassen. Rund 950 Stellen sollten bis zum Sommer 2009 in Dresden wegfallen. Die Entlassungen sind Teil eines weltweiten Sparprogramms. Jährlich will das Unternehmen damit rund 450 Mio EUR einsparen.

In Dresden, wo sich die Beschäftigten mit Mahnwachen gegen die drohenden Entlassungen wehren, gibt es derzeit rund 3.000 Qimonda-Mitarbeiter, dazu kommen noch rund 200 Leiharbeiter.

Webseite: http://www.qimonda.com DJG/cbr/ncs

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