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13.10.2008

Qimonda kündigt globales Restrukturierungsprogramm an

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Infineon-Tochter Qimonda hat vor dem Hintergrund der Schwäche auf dem Markt für DRAM-Speicherchips ein umfassendes globales Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm angekündigt. Ziel des Programms sei die Neupositionierung im Markt sowie die wesentliche Effizienzsteigerung durch eine umfangreiche Neuausrichtung des Geschäfts, teilte der in München ansässige Chiphersteller am Montag mit.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Infineon-Tochter Qimonda hat vor dem Hintergrund der Schwäche auf dem Markt für DRAM-Speicherchips ein umfassendes globales Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm angekündigt. Ziel des Programms sei die Neupositionierung im Markt sowie die wesentliche Effizienzsteigerung durch eine umfangreiche Neuausrichtung des Geschäfts, teilte der in München ansässige Chiphersteller am Montag mit.

Qimonda-Vorstandsvorsitzender Kin Wah Loh kündigte an, die Fertigungskapazitäten zu rationalisieren sowie die operativen und Personalstrukturen zu straffen. Im Zuge der Restrukturierung wird Qimonda bis zum Januar 2009 unter anderem die Fertigung in Produktionsanlage in den USA vollständig zurückzufahren. Damit werde der Ausstieg des Unternehmens aus der 200-mm-Fertigung abgeschlossen, hieß es von der Infineon-Tochter. Auch die Backend-Fertigung für Komponenten und Module in Dresden solle bis Ende März 2009 eingestellt werden.

Zusätzlich zu diesen Strukturmaßnahmen wird Qimonda nach eigenen Angaben seine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie seine Verwaltungskosten und die Mitarbeiterzahl, hauptsächlich in München, Dresden und Raleigh (USA), reduzieren. Insgesamt werden diese Maßnahmen weltweit etwa 3.000 Mitarbeiter betreffen.

DJG/ncs/brb

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