Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Qimonda verkauft Sparte für 2-stelligen Mio-EUR-Betrag - Kreise

06.08.2009
MÜNCHEN/TOKIO (Dow Jones)--Der insolvente Halbleiterhersteller Qimonda wird mit dem Verkauf seiner "Graphics"-Sparte an den japanischen Chip-Hersteller Elpida einen Betrag im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich einnehmen. Dies erfuhr Dow Jones Newswires von einer mit dem Unternehmen vertrauten Person, nachdem die Infineon-Tochter-Qimonda und ihr japanischer Wettbewerber Elpida den Vertragsabschluss am Donnerstag in getrennten Mitteilungen bestätigt hatten.

MÜNCHEN/TOKIO (Dow Jones)--Der insolvente Halbleiterhersteller Qimonda wird mit dem Verkauf seiner "Graphics"-Sparte an den japanischen Chip-Hersteller Elpida einen Betrag im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich einnehmen. Dies erfuhr Dow Jones Newswires von einer mit dem Unternehmen vertrauten Person, nachdem die Infineon-Tochter-Qimonda und ihr japanischer Wettbewerber Elpida den Vertragsabschluss am Donnerstag in getrennten Mitteilungen bestätigt hatten.

Da weiterhin kein Käufer für die insolvente Qimonda AG in Sicht ist, setzt Insolvenzverwalter Michael Jaffé somit seine Strategie der Teilverkäufe fort. Elpida Memory Inc werde nun Graphics Double Data Rate (GDDR)-Technologien des Münchner Unternehmens übernehmen und sie in ein neu gegründetes Munich Design Center" integrieren. Mit rund 50 ehemaligen Qimonda-Mitarbeitern solle dort das Geschäft mit Grafikchips für Spielekonsolen und Computer fortgeführt werden. Elpida erwerbe dazu Lizenzen und einen Teil der Design-Assets, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns.

"Wir haben damit im Interesse der Gläubiger einen weiteren Fortschritt bei der Verwertung des Vermögens der Qimonda AG erreicht, gleichzeitig aber Entwicklungskapazitäten und hochqualifizierte Arbeitsplätze am High-Tech-Standort München erhalten", sagte Jaffé anlässlich der Vertragsunterzeichnung am Donnerstag in München.

Jaffé hat zudem bereits Dienstleister eingeschaltet, um Käufer für möglichst viele Maschinen des insolventen Chipherstellers zu finden. Auf der Branchenmesse "Semicon West" in San Francisco wurden Mitte Juli Geräte zur Halbleiterproduktion angeboten. Zudem werden die Maschinen zur Front-End- und Back-End-Fertigung auch in einem Internet-Auktionsportal eingestellt.

Webseiten: www.qimonda.de www.elpida.com -Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires, +49 69 29725-106, matthias.karpstein@dowjones.com DJG/mak/smh Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.