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22.11.1985 - 

Vertrieb von Arzt-Computer-Systemen soll verbessert werden:

Quandt steigt bei MCS Computer ein

FRANKFURT (CW) - Die zum Herbert-Quandt-Bereich gehörende Gesellschaft für Industrie-lnteressen und Investitionen mbH (GFI), Bad Homburg, hat sich mit 12,6 Prozent an der MCS-Modulare Computer und Software Systeme AG, Wiesbaden beteiligt.

Gleichzeitig wurde zwischen der Medizin-Computer für Arztpraxen herstellenden MCS und GFI eine Kooperation vereinbart. Die auf Technologie-lnvestment spezialisierte GFI-Holding hat sich ferner eine Option für weitere 12,5 Prozent (4,5 Millionen Mark) des MCS-Kapitals gesichert, die ab Frühjahr 1989 ausgeübt werden kann. Bis dahin bleibt MCS-Gründer und Vorstandschef Manfred Lepiorz mit 54 Prozent Mehrheitsgesellschafter.

Ende 1984 hatte Lepiorz, der zuvor 74 Prozent an MCS hielt, an ein nicht genanntes deutsches Industrieunternehmen bereits zehn Prozent seiner Aktien als Finanzanlage verkauft. Der Rest ging unter anderem an institutionelle Anleger.

Durch die Kooperation erwartet MCS eine Stärkung des US-Vertriebs, denn GFI unterhält in den Staaten eine Tochtergesellschaft für den Vertrieb von Computersystemen für die Medizin. Darüber hinaus gibt es Gerüchte über weitere Verbindungen zwischen MCS und anderen Bereichen der Quandt-Gruppe, wie etwa mit der Pharma-Sparte.

Für 1985 prognostiziert Lepiorz bei einem Gesamtumsatz von 20 bis 21 Millionen Mark ein gutes Ergebnis und eine Dividende in Vorjahreshöhe. 1984 wurde bei 13,8 Millionen Mark Umsatz 2,2 Millionen Mark Gewinn vor Steuern erzielt sowie eine Dividende von 6,50 Mark pro 50-Mark-Aktie ausgeschüttet.