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28.06.1991 - 

Geldgeber gesucht

Quartalsverlust bringt Floating Point Systems in Schwierigkeiten

BEAVERTON (CW) - Rote Zahlen bei Floating Point Systems (FPS): Für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres mußte der amerikanische Supercomputer-Hersteller Verluste in Höhe von 7,2 Millionen Dollar hinnehmen. Jetzt scheint FPS Probleme zu haben, finanzielle Forderungen zu erfüllen.

Sorgen bereitet der Company aus Beaverton/Oregon vor allem das Prozessorgeschäft. Der Absatz ist stark zurückgegangen und wird wohl auch zukünftig, so vermuten Unternehmenssprecher, nicht viel zum Umsatz beitragen.

Aber auch der Verkauf der neuen Supercomputer-Serie, im zweiten Quartal auf den Markt gebracht, läuft noch nicht wie erwartet. Grund: Verzögerungen in der Testphase führten zu Verspätungen bei den Auslieferungen.

FPS hat sich nun auf die Suche nach neuen Geldgebern begeben. Da man Sorge hat, im laufenden Fiskaljahr den finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen zu können, beauftragte man die Investmentgesellschaft Volpe, Welty & Co., zusätzliche Mittel zu beschaffen. Bereits im abgelaufenen Quartal hatte sich der Superrechner-Produzent drei Millionen Dollar seines größten Aktionärs, der State Farm Automobile Insurance Co., geliehen.