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18.04.1980 - 

Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD):

Quasi-relationales DB- und Reportsystem Pindar

ST. AUGUSTIN (pi) - Datenverwaltungs- und Datenauswertungsleistungen bietet das neue System "Pindar", das die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) aus Anlaß der Hannover-Messe als Weiterentwicklung des formular-orientierten interaktiven Datenbanksystems "Fidas" präsentiert.

Das Leistungsspektrum von Pindar ist mit den Anwendern von Fidas abgestimmt. Dies garantiert nach GMD-Ansicht eine benutzernahe Auslegung des Systems. Das neue System operiert auf linearen Datenstrukturen und bietet in gewissem Umfang auch die Funktionen des relationalen Datenbankansatzes.

Pindar ist ein autonomes System, das heißt, es verfügt über eine eigene Programmiersprache. Daneben wird eine host-language Schnittstelle bereitgestellt, über welche die Anwender die Datenverwaltungsdienste aufrufen können (Call-Schnittstelle gemäß KLDS-Konvention). In beiden Fällen ist eine gestufte Zugangsberechtigung zu den Daten, die, von Pindar verwaltet werden, wirksam. Dabei wird auch Einzelfeldschutz gewährleistet.

Pindar ist auf das Arbeiten im Dialog ausgerichtet. Die Programmerstellung verläuft ausschließlich interaktiv mittels Formulardialogtechnik und flexibler Kommandosprache. Das Arbeiten mit Formularen bewährt sich besonders bei kleineren ad-hoc Auswertungen und zum Vorbereiten von Produktionsläufen. Die bereitgestellte Formulartechnik ermöglicht dem verzierten Pindar-Kenner eine schnelle und sichere Programmierung seiner Aufgaben und führt den weniger Geübten und gelegentlichen Benutzer durch "sprechende" Vorgaben sowie Erläuterungen dazu, seine Aufgabenstellung transparent und kompakt zu programmieren. Dabei kann der Anwender mittels Menü-Technik selber steuern, welche Formularteile zur Programmierung seiner Aufgaben von Pindar bereitgestellt werden sollen. Pindar-Komponenten sind:

"Define"/Einrichten Datenbasis

- Definition und Änderung der logischen Datenstruktur

- Reichhaltige Daten-Definitionssprache für Datenelemente fester beziehungsweise flexibler Länge von numerischem (Ganzzahl-, Gleitpunkt-, Dezimal-) Typ oder nicht-numerischen (Schriftzeichen-, Binär-, Sedezimal-, Booleschen) Typ

- Funktionsabhängiges Formular für Generieren, Modifizieren, Rücksetzen der Datenbasis

- Ein oder mehrere Satzschlüssel deklarierbar, Einrichten von Indizes (inverted files)

- Mitbenutzungsberechtigung festlegbar

"Update"/Aktualisieren Datenbasis

- Umfangreiche Prüfmöglichkeiten bei der Datenerfassung

- Alternative Datenzweiterfassung für Prüfzwecke ("Prüflochen")

- Testweises Einspielen von Daten unter voller Ausnutzung der Prüf- und Protokollierungsmöglichkeiten (simulated update)

- Getrennte Arbeitsphasen für die Festlegung der vorgesehenen Aktualisierungsarbeiten und die eigentlichen Durchführungsarbeiten

- Gestufte Aktualisierungsberechtigung, mit Paßwörtern bei Einzelfeldschutz

- Umfangreiche Navigations- und Editkommandos für Datenbestand und Formular

"Convert"/Übertragen Datenbasen

- Verketten beziehungsweise Kopieren von Datenbasen, auch ausschnittsweise

- Konvertieren von Fidas- in Pindar-Datenbestände (und umgekehrt)

"Select"/Ermitteln von Satzmengen

- Interaktives Bestimmen von Satzmengen einer Datenbasis in Abhängigkeit von, sukzessiv verschärfbaren Auswahlbedingungen, insbesondere für Weiterverarbeitungszwecke

- Ausgabe von gebildeten Ergebnislisten in Benutzer-Dateien

"Process"/Verarbeiten

- Funktionsabhängiges Anweisungsformular (Menü-Technik)

- Verarbeitung von Datenbasen, Fidas-, SAM- und ISAM-Dateien

- Deskriptive und prozedurale Sprachelemente für die Verarbeitung formatierter oder nicht-formatierter Daten

- Kopplung, Sortierung, Gruppenbildung über mehrere Datenbasen/ Dateien

- Voller Anweisungssatz für algorithmische Auswertungen

- Einfache oder mittels Listengenerator aufbereitete Datenausgabe

- Strukturierungs- und Positionierungshilfsmittel wie Umbruch, Randausgleich im Listengenerator

"Utilities"/Hilfsdienste

- Datenbankauszüge

- Codiertabellen festlegen etc.

Informationen: Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung mbH Bonn (GMD), Postfach 1240, Schloß Birlinghoven, D-5205 St. Augustin 1, Tel.: 0 22 41/14-1

GMD auf der Hannover-Messe in der CeBIT-Halle (Stand 1903, Halle 18, OG).