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10.05.2007

Quelle ordnet sein Berichtswesen neu

Fachabteilungen modellieren Server-basierende Web-Anwendungen mit Excel.

Das Berichtswesen des Versandhauses Quelle muss komplexe betriebswirtschaftliche Wirkungszusammenhänge abbilden: Beispielsweise ist das für die Produktsortimentierung zuständige Category-Management auf ein Berichtswesen mit schnell und einfach zugänglichen Informationen angewiesen. Dasselbe gilt für Werbung und Geschäftsführung.

Projektsteckbrief

Projektart: Neugestaltung des Berichtswesens.

Branche: Versandhandel.

Ziel: Vernetzung des Reporting, mehr Bedienerfreundlichkeit und Performance.

Proudukt: Worksheet Server von Jedox mit Excel-Frontend, Typo3.

Besonderheit: Wiki-Server und Online-Zeitung integriert.

Zeitrahmen: Softwareauswahl Ende 2004, Implementierung seit 2005.

Stand heute: läuft für 200 "Concurrent Users" produktiv.

Der zum Teil immer noch bestehende Mix aus Excel- und Lotus-Notes-Tabellen konnte diesen Anforderungen immer weniger entsprechen und ließ Quelle vor drei Jahren nach Alternativen suchen. "Eine Vernetzung innerhalb des Berichtswesens sowie verbesserte Benutzerfreundlichkeit und Performance waren das Ziel", so Richard Vizethum, Leiter von Informations-Management und Einkaufsservice bei Quelle: "Daten aus einer heterogenen Systemumgebung sollten per Web-Anwendung unter einer einheitlichen Oberfläche zusammengeführt werden."

Nach mehrmonatiger Testphase fiel Ende 2004 die Entscheidung für den "Worksheet Server" des Anbieters Jedox aus Freiburg. Für ihn sprach unter anderem, dass er mit Excel auf Bekanntem aufbaute. Auch die problemlose Anbindung an beliebige Datenbanken war ein Plus der Software.

Verknüpft mit einem Wiki-Server

Anfang 2005 erwarb Quelle Lizenzen für 50 "Concurrent User" und investierte in ein hochperformantes, skalierbares Load-Balancing-System. Die Mitarbeiter aus dem Information-Management mussten bei Modellierung und Umsetzung komplexe Anforderungen beachten. Hierzu zählten die Anbindung der heterogenen Quellsysteme mit umfangreichen Workflows sowie die Verknüpfung von mehr als 80 000 Artikel- und Katalogseitenbildern mit den passenden betriebswirtschaftlichen Informationen.

Eine Besonderheit bildet die Verknüpfung des Worksheet Server mit einem Wiki-Server, der den Anwendern redaktionell aufbereitete Hilfen und Hintergrundinformationen liefert. Außerdem bietet eine Online-Zeitung, erstellt mit "Typo3", Zugang zu den Reports und den Hintergrundinformationen.

Heute steht jedem Mitarbeiter des Category-Managements "seine" Seitenstrecke des Katalogs per Web-Anwendung zur Verfügung. Aktuelle, artikelbezogene Daten zu Nachfrage, Warenumsatz, Retourenquote und Werbekosten werden mit Katalogabbildungen und grafischen Elementen kombiniert. Einkauf und Marketing erkennen so die Wirkungszusammenhänge zwischen Kataloggestaltung und Bestellverhalten, die bei der tabellarischen Auflistung meist verborgen blieben.

Aktuell arbeiten 200 "Concurrent Users" mit dem Worksheet Server. Geplant ist, weitere Fachabteilungen auf das neue System zu portieren und das bisherige Berichtswesen schrittweise abzuschalten. (as)