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Fachliteratur/Wie aus Entscheidern Revolutionäre werden

Querdenker können im Wettbewerb besser bestehen

30.07.1999
MÜNCHEN (CW) - Guy Kawasaki, früherer PR-Stratege bei Apple, postuliert ein widerständiges Verhalten der Entscheider, eine "unternehmerische Revolution". Wer gegen den Strom schwimmt, hat die Nase vorn, behauptet er.

Die unternehmerischen "Revolutionäre", die sich Kawasaki wünscht, sind Querdenker: Sie durchkreuzen erfolgreich die kapitalistischen Spielregeln. Im Kapitel "Erschaffe wie ein Gott" erklärt der Autor, wie man revolutionäre Produkte und Dienstleistungen entwickelt: Herkömmliche Lösungen sind oftmals nicht die richtigen. So beruhte der Erfolg von Amazon.com auf der Mißachtung gängiger Vorstellungen, wonach eine Buchhandlung physischer Präsenz bedarf.

Auch das zweite Kapitel "Herrsche wie ein König" legt sich mit konventionellen Ansichten an. So mißtraut Kawasaki etwa der Effizienz des Outsourcings, das oftmals Kernkompetenzen zerstöre. Auch mit der Vorstellung, das beste Produkt setze sich durch, räumt der Autor auf, denn dann "würde Bill Gates bei Starbucks Kaffee ausschenken".

Im Kapitel "Arbeite wie ein Sklave" geht es beispielsweise um Delegationsprozesse. Marktforscher seien oftmals zu spezialisiert, um subtile Fakten wahrzunehmen, Informationsbroker dagegen heutzutage unentbehrlich.Guy Kawasaki: Gesetze für Revolutionäre. Das kapitalistische Manifest für die neuen Spielregeln im Markt. München: Econ 1998. 286 Seiten, 48 Mark.