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09.10.1974

Quick-Draw spart 30 Prozent

70 Rechenzentren umfaßt die eigene Datenverarbeitung der Siemens AG und ihrer Tochterunternehmen. Zur Lösung der bei einem derartigen Volumen zwangsläufig entstehenden Kommunikations- und Koordinierungsprobleme hat sich Siemens entschlossen, das Diagnostik- und Dokumentationsprogramm "Quick-Draw" einzusetzen und damit eine Einheitlichkeit der verschiedenen Programmierabteilungen zu erreichen.

Die Nutzgerechte für Quick Draw erwarb Siemens von der ZEDA Gesellschaft für Datenverarbeitung und EDV-Beratung mbH & Co. in Wuppertal. Die ZEDA, hervorgegangen aus dem Großrechenzentrum der Firmengruppe Vorwerk & Co. und mit 168 Mitarbeitern und 12 Mio. DM Umsatz in 1973 eines der größten EDV-Dienstleistungsunternehmen der BRD, hat die Vertriebsrechte für "Quick-Draw" in Deutschland und Österreich.

"Quick-Draw", entwickelt von dem US-Softwarehaus National Computer Analysts Inc. (NCA), ist einer der erfolgreichsten Software Packages im internationalen Software-Geschäft.

Weltweit wurden 482 Installationen und 44 im deutschsprachigen Wirtschaftsraum erreicht. Für eine dreijährige Lizenz zahlt der Anwender 20 000 DM einmalig oder 720 DM monatlich.

Von den 100 amerikanischen Benutzern liegt eine Statistik vor. Danach können laut ZEDA durch einen planmäßigen Einsatz von "Quick-Draw" neben einem Großteil der Dokumentationsarbeit durchschnittlich 30 Prozent der Testarbeit des Programmierers und 20 Prozent der Testzeit der Maschine ( Umwandlungen, Test ) gespart werden.

Wie zu erfahren war, erhält Siemens "Quick-Draw"-Versionen für die Programmiersprachen COBOL, Assembler und FORTRAN für das Betriebssystem BS 1000.

Eine Version für das virtuelle Betriebssystem BS 2000 wird vorbereitet und in Kürze von ZEDA ausgeliefert.