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27.05.1994

Quick Objects und Integration von Lotus Notes SQL Windows 5.0 von Gupta enthaelt einen "4GL-Compiler"

MUENCHEN (CW) - Ende Juli dieses Jahres bringt die Muenchner Gupta GmbH ihre 4GL-Entwicklunsgumgebung SQL Windows in der Version 5.0 heraus. Das neue "major release" erlaubt erstmals die Programmierung von Objekten durch Drittanbieter und bietet einen Compiler, mit dem sich Teile der 4GL in C-Code uebertragen lassen.

Vor allem bei der Realisierung rechenintensiver Anwendungen ist die Kompilierung von Ausschnitten des 4GL-Programms in eine Sprache der dritten Generation sinnvoll, erklaert Helmut Wilke. Der deutsche Geschaeftsfuehrer, inzwischen auch als Vice-President fuer den gesamten europaeischen Raum verantwortlich, verspricht aussergewoehnliche Performance-Steigerungen. Entwickler schreiben nach seinen Ausfuehrungen das Programm in SQL Windows und rufen dann den zugehoerigen Compiler auf, der in eigener Regie ausgewaehlte Teile in C-Code uebersetzt.

Neu an Version 5.0 sind auch die sogenannten Quick Objects, eine Technologie fuer Neueinsteiger, die auf der Basis vorgefertigter Objekte mit relativ geringem Zeitaufwand Programme schreiben wollen. Die Anwendungen lassen sich in drei Schritten entwickeln: Zunaechst werden auf der Tool-Palette am Bildschirm eine oder mehrere Datenquellen angeklickt. Dabei kann es sich um SQL- Datenbanken, aber auch um Lotus-Notes-Datenbestaende, diverse E- Mail-Systeme, Transaktionsmonitore oder andere Quellen handeln. Mit Hilfe eines "Visualizers" werden die Daten am Bildschirm angezeigt, um dann ueber den sogenannten Commander manipuliert zu werden. Gupta hat bereits heute Abkommen mit einer Reihe von unabhaengigen Softwarehaeusern getroffen, die mit Hilfe der objektorientierten Technik ergaenzend zur SQL-Windows- Entwicklungsumgebung Objekte fertigstellen und vermarkten. Das Quick Object, das den Zugriff auf weitgehend unstrukturierte Lotus-Notes-Daten ermoeglicht, stammt nach Informationen des IDG News Service von Brainstorm Technologies in Cambridge, Massachusetts. Es soll einen Emulations-Layer bieten, das dem Anwender erlaubt, Dokumente in SQL Windows zu editieren.