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DV-Anwendungen durchdringen alle Unternehmensbereiche:


09.12.1988 - 

Rand- und Mischberufe auf dem Vormarsch

KÖLN (CW) - Jahr 2000 sollen zwei von drei Beschäftigten täglich mit dem Computer arbeiten. Entsprechend qualifizierte Kräfte sind jedoch noch Mangelware. Mehr noch als die DV-Kernberufe werden Rand- und Mischberufe gefragt sein, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft e.V. (lW). Köln, fest.

In keinem anderen Bereich werden derzeit so viele Neuentwicklungen und Verbesserungen auf den Markt gebracht wie in der DV-Branche. Hatten nach einer Schätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Jahre 1970 erst fünf Prozent der Erwerbstätigen etwas mit DV zu tun, werden es 1990 bereits 43 Prozent sein. Im Jahr 2000 sollen sogar zwei von drei Beschäftigten in irgendeiner Form Rechner bei ihrer täglichen Arbeit einsetzen. Neben den DV-Kernberufen werden zunehmend Computer-Randberufe entstehen. Nach der lAB-Prognose ist zu erwarten, daß dann 40 Prozent aller Erwerbstätigen ihre Aufgaben mit Hilfe eines Rechners erledigen. Zu ihrer Arbeit benötigen sie indes nur geringe DV-Kenntnisse.

Bei den Computer-Mischberufen ist zusätzliches Know-how über Hard- und Software erforderlich. Als typische Mischberufe gelten Tätigkeiten im Vertrieb, der DV-Ausbildung und im Datenschutz. Die Mitarbeiter der Mischberufe sind zumeist im Zuge von Umschulungsmaßnahmen in den DV-Beruf eingestiegen. Daran wird sich, so das IAB, so schnell nichts ändern. Die Kapazitäten für die Grundausbildung von DV-Fachkräften sind nach wie vor dem Bedarf nicht gewachsen. Von den Hochschulen kamen 1987 lediglich 2600 Informatiker, aus der Lehre 1300 DV-Kaufleute. Die Hälfte der DV-Berufseinsteiger aber waren Berufswechsler (4800), die umgeschult worden waren. Bei den DV-Kernberufen, so nimmt das IAB an, wird in den nächsten Jahrzehnten eine Wachstumsgrenze entstehen.