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19.09.1997 - 

Offene Bauweise soll Kunden ködern

Rascom will klassische Anbieter für Remote Access herausfordern

Die noch junge Company - Rascom wurde Anfang 1996 in den USA gegründet - wagt bereits jetzt den Sprung über den Atlantik. Von seiner Dortmunder Niederlassung aus möchte das Unternehmen den europäischen Markt erobern.

Als Garant für den Erfolg in Europa sieht Geschäftsführer Mark Galvin das allen Produkten seiner Company zugrundeliegende Prinzip der Offenheit: "Bislang gibt es praktisch nur proprietäre und deshalb unflexible Lösungen für den professionellen Einsatz. Da wir nur Standardlösungen verwenden, haben wir keine Kompatibilitätsprobleme und können außerdem preiswerter anbieten als andere."

Tatsächlich finden sich beispielsweise in den "Raserver-2000"-Geräten neben Intel-Pentium-Prozessoren gewöhnliche PCI- und ISA-Bus-Architekturen sowie Standardprotokolle. Als Betriebssystem benutzt Rascom Microsofts Windows NT. Laut Hersteller lassen sich seine Remote-Access-Server gerade dieser Offenheit wegen mit allen LAN-Technologien verbinden. Ob Ethernet, FDDI, Token Ring oder ATM - falls es Standard-Adapterkarten für das jeweilige Verfahren gibt, können die Geräte daran angeschlossen werden. "Auch Gigabit Ethernet werden wir anbieten, sobald der Standard festgeschrieben ist und die ersten Karten dafür auf dem Markt sind", verkündet Galvin.

Im Rennen um den europäischen Markt geht Rascom mit drei Produkten an den Start. Neben dem bereits erwähnten Raserver 2000 sind dies die Modelle "2500" und "2900". Der Remote-Access-Server 2500 ist für den Einbau in Montageschränke gedacht und kann Karten für vier duale Primärmultiplex- oder 16 Basisanschlüsse aufnehmen. Somit können bis zu 240 Mitarbeiter über das Gerät mit einem Firmen-LAN verbunden werden. Bis zu acht der Komponenten lassen sich gemeinsam nutzen.

Produktneuheiten zur Systems '97

Noch höhere Ansprüche soll der Raserver 2900 erfüllen. Im Betrieb austauschbare Netzteile und Festplattenlaufwerke, redundante CPU-Bestückung sowie eine segmentierte Backplane sind einige der Features, über die Rascom eine hohe Verfügbarkeit sicherstellen will. Voll konfiguriert ermöglicht das Gerät beispielsweise bis zu 900 gleichzeitige ISDN-Verbindungen.

Je nach Modell und Konfiguration müssen für die Raserver zwischen 15000 und 150000 Mark angelegt werden. Auf der Ende Oktober in München stattfindenden Fachmesse Systems will Rascom seine Produkte erstmals der deutschen Öffentlichkeit vorführen.