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26.05.2000 - 

Eine Methode und Notation für alle

Rational bringt Datenmodellierer und Entwickler einander näher

MÜNCHEN (CW) - Der Entwicklungsspezialist Rational Software hat mit "Rational Rose Data Modeler" ein Tool vorgestellt, das auf Basis der Unified Modeling Language (UML) erstmals eine einheitliche Methode und Notation für die bisher getrennt arbeitenden Softwareentwickler und Datenmodellierer bietet.

Bis heute, so Rational, haben Datenmodellierer und OO-Entwickler nebeneinander statt miteinander gearbeitet. Während Erstere sich auf die Datenbankentwicklung mit Hilfe von Entity-Relationship-Notationen konzentrieren, nutzen Letztere - falls überhaupt - beispielsweise UML-basierte Modellierungs-Tools für die Analyse und das Design von Geschäftsanwendungen. Ein Informationsaustausch und das Mappen von Objekten zwischen den dabei entstehenden unterschiedlichen Modellen ist schwierig. Die Folgen sind eine schlechtere Ausnutzung der Ressourcen, Zeitverluste im Projekt sowie Frustration bei den Beteiligten.

Mit dem Tool Rational Rose Data Modeler, das sowohl separat als auch als Teil der Produktsuite "Rational Suite Analyst Studio" vertrieben werden soll, will der Hersteller diesem Problem nun beikommen.

Anforderungenzentral verwaltenDas Werkzeug ist eine Erweiterung des bekannten Modellierungswerkzeuges "Rational Rose" und stellt Datenmodellierern, Analytikern und Entwicklern eine gemeinsame Umgebung bereit, die die UML-Notationen und eine einheitliche Methode anbietet. Anforderungen an Geschäftsprozesse, Systeme und Datenmodelle lassen sich fortan gemeinsam erfassen und verwalten. Assoziationen zwischen diesen Modellen können laut Hersteller einfach verfolgt und der Einfluss von Änderungen leichter nachvollzogen werden.

Zu den Features im Data Modeler gehören objektrelationales Mapping für die Migration von einem Objekt- zu einem Datenmodell. Des Weiteren kann mittels Forward Engineering aus Datenbankstrukturen ein Datenmodell generiert oder durch Reverse Engineering der umgekehrte Weg gegangen werden. Durch die automatische Migration von Primärschlüsseln zu Fremdschlüsseln in "Child"-Tabellen lässt sich die referenzielle Integrität im Data Modeler sicherstellen - allerdings nur für die jeweilige Datenbankversion. Unterstützt werden nach Angaben des Herstellers derzeit die Datenbanksysteme "Oracle 7.x" und "8.x", "MS SQL Server 6.x" und "7.x", "IBM DB2 MVS 5" und "6" sowie "DB2 UDB 5" und "6".