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IBM Software Symposium


23.05.2003 - 

Rational entlastet Java-Entwickler

MÜNCHEN (ue) - IBMs Software Symposium in München stand ganz im Zeichen der On-Demand-Strategie des IT-Konzerns. Bei den neu vorgestellten Produkten ließ sich allerdings nur schwer ein Bezug zu diesem Business-Konzept schaffen.

Allenfalls der Anfang des Jahres präsentierte und jetzt verfügbare "DB2 Information Integrator" lässt eine On-Demand-Nähe erkennen, nämlich als universelle Plattform für den Informationszugriff aus unterschiedlichen Daten-Pools. Das Framework fasst die von IBM vor allem im Zusammenhang mit DB2 entwickelten Integrationstechniken zusammen. Mit ihm soll sich jede Art von Content ansprechen und verwalten lassen, sei es über die aus dem Forschungsprojekt Xperanto stammenden XML-Erweiterungen oder die auf SQL-Mechanismen basierenden APIs mit ODBC- und JDBC-Schnittstellen.

Deutlich schwerer hatte es auf dem Symposium dagegen der vor drei Monaten übernommene Entwicklungsspezialist Rational, seine neuen Produkte in das On-Demand-Konzept einzuordnen. Das Portfolio wurde nun um den "Rational Rapid Developer" ergänzt, eine visuelle, modellgestützte Entwicklungsumgebung für J2EE-Geschäftsapplikationen. Eric Schurr, Vice President von Rational, grenzt das ab Juni verfügbare Werkzeug von Websphere Studio oder Eclipse ab, indem er die einfache Benutzung seiner Software betont. Java-Entwicklungsumgebungen verlangten üblicherweise ein sehr codezentriertes Arbeiten, während der Rapid Developer seine Anwender von der Komplexität der Java-Programmierung befreie.

Testing-Tool für Websphere

Neben RAD-Techniken biete das Tool eine automatische Codegenerierung und die Wiederverwendung von Komponenten. In absehbarer Zeit werden sich nur noch 20 Prozent der Entwickler mit Java-IDEs (IDE = Independent Development Environment) beschäftigen, während 80 Prozent auf Tools des "Architected Rapid Application Development" (Arad) setzen, so die Prognose von Schurr. Ebenfalls neu bei Rational ist "XDE Tester", der auf Eclipse basiert und als Testumgebung für Java-Clients und Web-basierende Applikationen auch innerhalb des Websphere Studio 5.0 läuft.

Schließlich kam auf dem Kongress auch IBMs Lotus-Sparte zu Wort. Mit "Workplace Messaging" gab sie die Verfügbarkeit einer neuen Mail-Lösung bekannt, die auf der diesjährigen Lotusphere im Januar noch unter dem Codenamen "Nextgen Mail" als eine der ersten Nextgen-Anwendungen vorgestellt wurde. Das System rundet das Notes/Domino-Portfolio im unteren Segment ab und soll Benutzergruppen ansprechen, die nicht an einem Schreibtisch arbeiten und deshalb von E-Mails weitgehend ausgeschlossen sind. Die Web-basierende Messaging-Lösung setzt auf Websphere auf und nutzt dessen I-Frame-Portlets. Im Paket enthalten sind zudem DB2 Universal Database und IBMs LDAP-Verzeichnisdienst. Eine Integration mit Domino sei ebenso möglich wie mit anderen gängigen Messaging-Infrastrukturen.