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03.09.1999 - 

Kooperation mit Microsoft wird ausgedehnt

Rational will Compiler für Visual J++ bauen

SAN MATEO (IDG) - Rational sucht bei seiner Java- und Produktstrategie die Nähe zu Microsoft. Der Hersteller hat jetzt angekündigt, einen Java-Compiler zu entwickeln, der sich eng in "Visual Studio" integrieren läßt. Zugleich laufen weitere Kooperationen.

Im Juni 1999 hatte sich Microsoft auf der eigenen Entwicklermesse Teched für mehr Integra- tion von Java-Anwendungen in seine Produkte starkgemacht (siehe CW 22/99, Seite 19). Dabei sollen die Techniken "J/Direct", "Java/ COM" und "Delegates" helfen , die in einem speziellen Tool-Paket für Anbieter von Virtual Machines und Compilern lizenzfrei erhältlich sind. Auf dieses Angebot ist nun Rational eingegangen und will einen eigenen Java-Compiler entwickeln, der sich eng in Microsofts "Visual J++" integrieren lassen soll.

Damit ließen sich künftig Komponenten auf der Basis der Java-Spezifikationen entwickeln, ohne beim Einsatz von Visual J++ Microsofts proprietäre Erweiterungen implementieren zu müssen. Rational erhofft sich von diesem Schritt eine weitere Stärkung der eigenen Produkte für die Java-Entwicklung und einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Zugleich wird die eigene Werkzeugsammlung "Rational Suite" künftig besser in Visual Studio integriert und verspricht Microsoft-Entwicklern damit eine umfangreiche und einheitliche Entwicklungsumgebung.

Doch die Kooperation der beiden Hersteller endet nicht mit Java. Sie planen gemeinsam mit der US-Softwareschmiede Lionbridge Technologies ein Zertifizierungsprogramm für Anwendungen für die "Professional-" und "Server"-Versionen von Windows 2000. Ferner wollen sie die Entwicklung des UML-Werkzeugs "Visual Modeler" fortsetzen, das auf "Rational Rose" basiert und Modellierung und Codegenerierung mit Visual Basic ermöglichen soll. Rational hat zudem angekündigt, Microsofts Windows Distributed Internet Applications Architecture und dessen COM+-Techniken umfassender zu unterstützten.