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30.04.1982 - 

Neue Produkte und Verbesserungen:

Raytheon emuliert IBM-Terminals

HANNOVER (hh) - Einen Blick in die Zukunft riskierte Anselm Schellenberg, Vizepräsident Produktplanung und Produktentwicklung der Raytheon International Data Systems, auf der Hannover-Messe. Neben der Vorstellung der Neuprodukte sprach er von einer neuen Systemfamilie NSF zur Bürokommunikation, die im nächsten Jahr angekündigt werden soll.

Vorgestellt hat das Unternehmen eine "3270-Dialog-Alternative". Lokalsteuereinheit, Farbbildschirm, Minidrucker, Barcode und Response Time Monitor waren auf dem Stand der Eschborner zu sehen.

Die Steuereinheit bedient in der Grundkonfiguration bis zu 16 Arbeitsplätze. Sie kann bis auf 32 Anschlußgeräte hochgerüstet werden. Das Gerät emuliert nach 3274 D 01 oder A 01 (Lokal SNA). Die Verbindung läßt über Koax-Kabel bis zu einer Entfernung von 1500 Metern.

Die PTS-2000 Bildschirme von Raytheon gibt es jetzt auch in einer Vierfarbversion mit zugehörigem Vierfarbdrucker. Neu an diesem Bildschirm ist auch die Umschaltmöglichkeit von Weiß auf Grün direkt am Bildschirm. Der Drucker arbeitet mit 250 cps.

Der Raytheon-Minidrucker wird an ein Bildschirmterminal PTS-2000 angeschlossen und liefert nach Angaben des Unternehmens eine Hardcopy des Bildschirminhaltes.

Den Response-Time-Monitor gibt es in zwei Varianten für Bildschirme und Drucker. Dem Anwender werden über die Antwortzeit verschiedene statistische Werte wie die durchschnittliche Antwortzeit oder die Anzahl der Transaktionen mitgeteilt. Ähnliche Daten stellt der Monitor auch für den Matrixdrucker zur Verfügung, der 180 Zeichen pro Sekunde ausgibt. Ein Barcode-Leser und Drucker runden die Parade der Neuheiten ab.

Eine neue Systemfamilie stellt der Raytheon-Vize für das kommende Jahr in Aussicht. Bei der Entwicklung der NSF-Komponenten habe das Unternehmen die wesentliche Hardware bereits entwickelt. Auch die Spezifikationen seien schon fertiggestellt, betonte Schellenberg. Das System solle Textverarbeitung, Datenverarbeitung und Kommunikation zu einem multifunktionalen Netzwerk verbinden. Dabei geht man von der Philosophie der verteilten Logik aus. Entwickelt werden branchenabhängige und unabhängige Anwendungsmöglichkeiten.

Als Systemsoftware hat das amerikanische Unternehmen ein verbessertes Unix ausgewählt. Programmiersprache wird Cobol oder Basic sein. Gesteuert werden die einzelnen Komponenten über Kontroller, die über einen Kommunikations- und parallelen Diagnosebus verbunden sind. Diese Familie soll 1983 angekündigt werden.

Raytheon erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Konzernumsatz von 5,6 Milliarden Dollar. Rund 47 Prozent davon wurden im Bereich Elektronik erwirtschaftet.