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Vom Web-Design zum Consulting?


27.08.1999 - 

Razorfish schnappt sich wieder einen dicken Brocken

SAN FRANZISKO (IDG) - Die auch in Deutschland tätige Web-Design-Firma Razorfish erweitert ihr Know-how: Für 677 Millionen Dollar schluckt sie den Dienstleistungs- und Integrationsspezialisten I-Cube.

Razorfish konzentriert seine Aktionen eigenen Angaben zufolge auf Digital Change Management - das Unternehmen will seinen Kunden vornehmlich beim intelligenten Einsatz digitaler Kommunikationsmittel helfen. Bislang äußerte sich dies vor allem in der Konzeption und Realisierung von Online-Auftritten, doch mittlerweile scheint Razorfish auch den Dienstleistungs- und Beratermarkt anzupeilen.

"Komplexe digitale Lösungen, die von Backend-Systemen wie SAP bis zur Oberfläche für den Endbenutzer reichen", will das Unternehmen nun anbieten. Das dazu nötige Know-how bringt der Kauf von I-Cube. Diese unter anderem auch in Deutschland aktive Firma ist darauf spezialisiert, aus klassischen Mainframe-DV-Systemen E-Commerce-fähige Plattformen zu machen. Jeff Dachis, Chief Executive Officer (CEO) und President von Razorfish, kommentiert bescheiden: "Dieser Deal ermöglicht es uns, die digitale Wirtschaft über Plattformen, Geräte und Netzwerke hinweg vom Frontend bis zum Backend zu revolutionieren."

In Deutschland hat Razorfish bislang vor allem durch auffälliges Neu- oder Redesign von Web-Seiten auf sich aufmerksam gemacht. So gestaltete die Firma die dritte Version des Online-Angebots der Illustrierten "Stern" oder verhalf der Firma Electrolux zu einer wegweisenden Web-Präsenz.

Die Übernahme von I-Cube soll in Form eines Aktientauschs über die Bühne gehen: Pro Anteil von I-Cube gibt es 0,875 Razorfish-Aktien. Razorfish schreibt damit seine vor allem durch Übernahmen geprägte Erfolgsgeschichte fort: Allein im letzten Jahr schluckte das Unternehmen fünf Firmen, die im Ruf standen, besseres technisches Know-how als der Käufer zu besitzen.