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02.04.2004 - 

Abtrünnige Mitarbeiter nehmen Kunden mit

Realtech erwartet Umsatzrückgang

MÜNCHEN (CW) - Die Realtech AG befürchtet im laufenden Jahr rückläufige Einnahmen und strebt nur noch ein ausgeglichenes Betriebsergebnis an. Als Grund nannte der Walldorfer SAP-Dienstleister im Wesentlichen die "besonderen Vorkommnisse" bei der italienischen Landesgesellschaft.

Laut Finanzvorstand Michael Knopp hat eine Vielzahl von hochkarätigen Mitarbeitern Realtech Italia sehr kurzfristig verlassen und Kunden mitgenommen. Die "unschöne Situation" bei der - mit einem Umsatzanteil von 40 Prozent - wichtigsten Realtech-Tochter soll konzernweit zu einem Einnahmenrückgang um zehn bis 15 Prozent gegenüber 2003 führen. Davon werden auch Marge und Ergebnis beeinträchtigt. So erwartet der IT-Dienstleister nun lediglich ein ausgeglichenes operatives Ergebnis. Unter dem Strich rechnet Realtech erneut mit einem Nettoverlust.

Bereits im Geschäftsjahr 2003 konnte das Walldorfer Unternehmen mit seinen Resultaten nicht gerade überzeugen: So sank der Jahresumsatz gegenüber 2002 um drei Prozent auf 55,3 Millionen Euro. Unter dem Strich rutschte Realtech nach einer Abschreibung in Höhe von 700000 Euro sogar in die roten Zahlen: Das Nettoergebnis drehte von plus 300000 auf minus 300000 Euro.

Das mäßige Abschneiden war sicher ein Grund für die jüngsten Veränderungen in der Chefetage. So hat der Aufsichtsrat Nicola Glowinski und Rudolf Caspary in den Vorstand berufen. Gleichzeitig zieht sich der bisherige Vorstandsvorsitzende und Firmengründer Daniele Di Croce zurück und scheidet aus dem Gremium aus, das künftig gemeinsam mit Knopp aus drei Mitgliedern besteht. Glowinski wird neuer Vorstandsvorsitzender (CEO) und verantwortet die Ressorts Vertrieb und Marketing sowie Consulting-Lösungen. Caspary ist künftig Technikvorstand (CTO) und kümmert sich um das Ressort Softwareentwicklung. (mb)