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28.02.2006 - 

CW-Wert

Rechnen: schwääre Kost

Wir führen ja häufig Interviews mit den ganz Großen der IT-Branche. In der Regel handelt es sich hierbei um Gespräche, die wir gerne in Form einer gemäßigten Inquisition abhalten würden. Der Gegenüber tendiert hingegen dazu, solche Tête-à-têtes zur Marketing-technischen Schmuseveranstaltung umfunktionieren zu wollen. Das machen die Interviewten zugegebenermaßen immer sehr schlau, was unserer Intelligenz schmeicheln mag.

Trotzdem wandelt unser Gemütszustand bei solcher Gemengelage der Interessen in aller Regel zwischen dem verzweifelten Wunsch der Selbstentleibung und dem wahnsinnigen Bedürfnis zur sofortigen einstweiligen Hinrichtung des Gegenübers. Das ist eine Wirklichkeit aus dem Leben von Journalisten.

Eine weitere Wirklichkeit handelt von Menschen wie David Beckham. Herr Beckham ist von der Sorte Weltereignis, die allein schon deshalb in die Schlagzeilen gerät, weil sie mal wieder beim Friseur war. Ja, er spielt auch Fußball - und nicht mal so schlecht.

Bei Herrn Beckham liegt der Fall nun so, dass sich seine Gehirnstromamplituden bei geistiger Aktivität im unauffälligen Bereich bewegen sollen. Schon wenn er seinem sechsjährigen Sohn Brooklyn in Mathe hilft, flachen die Frequenzausschläge ab. Diese Rechenarbeiten seien ganz anders als das, was er in der Schule gelernt habe, sagt der Fußballgott in Weiß der Zeitung "The Mail on Sunday". Infant Brooklyn und David I. mussten unter anderem solche Denkhürden nehmen wie die Frage, welches Ergebnis zu erwarten sein dürfte, wenn man 50 minus 11 berechnet. Geprüft wird an der britischen Schule in Madrid auch, wie viel Geld von einem halben Euro übrig bleibt, wenn man für 24 Cent einen Bleistift und für sieben Cent einen Radiergummi kauft.

Eine ganz andere Wirklichkeit für Journalisten ist übrigens auch, dass es Interviewpartner gibt, zu denen einem keine einzige Frage mehr einfallen würde.