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13.03.1981 - 

Unterstützung der Anwender bei Fremdgeräte-Anschluß:

Rechnerkopplung über Konzentrator

KARLSRUHE (pi) - Die Hersteller von Großrechenanlagen unterstützen den Anwender wenig beim Anschluß von Fremdgeräten. Erschwert wird der Hardware-Mix überdies dadurch, daß auch die Anbieter dieser Geräte vielfach keine Unterstützung bieten.

Zur Lösung entwickelte die Conware GmbH, Karlsruhe, einen Protokollumsetzer auf Mikroprozessorbasis. Bei dem Gerät handele es sich um einen intelligenten Konzentrator. Es erlaube, physikalische Eigenschaften der Leitung wie Geschwindigkeit und Gleichlaufverhalten anzupassen. Weiter werden im PC96A die jeweils verwendeten Prozeduren abgewickelt und aneinander angepaßt. Der Protokollumsetzer ermögliche darüber hinaus die direkte Gerätesteuerung durch Abbildung der Kontroll- und Steuerzeichen.

Der Protokollumsetzer PC96A hat laut Conware folgende Hauptanwendungsbereiche:

Anschluß von bis zu acht einfachen asynchronen Sichtgeräten an den Rechner, wobei gegenüber diesem ein Standardsichtgerät emuliert wird. Der Anwender hat die Möglichkeit, einfache Endgeräte ohne Änderung der Standardsoftware zu betreiben.

Ein zweiter Einsatzbereich sei der Anschluß von dezentralen Druckern. Damit konnten alle Möglichkeiten eines entfernt aufgestellten Standardausgabegerätes genutzt werden.

Als weiterer Bereich wird der Anschluß von Spezialgeräten genannt. Hierzu zählten insbesondere Plotter, Digitizer sowie Kasettenstationen und ähnliche Einrichtungen. Der Konverter PC96A ermögliche dem Anwender, spezielle Peripheriegeräte direkt an die Großrechenanlage anzuschließen. Bisher würden diese Geräte meist über eigene Klein- oder Prozeßrechner betrieben.

Gleichermaßen könnten auch Prozeßrechner, Kleinrechner oder dezentrale Mikrosysteme in eine Rechnerkopplung einbezogen werden. Alle diese Komponenten würden mit Hilfe des PC96A so angeschlossen, daß sie gegenüber dem Betriebssystem des Großrechners als Standardendgeräte erscheinen.

Das Schwergewicht der Unterstützung liege derzeit bei den Rechenanlagen von Siemens und CGK mit den Prozeduren LSV1, MSV1 und MSV2. An Emulatoren stünden alle wichtigen Endgeräte dieser Rechner, speziell 8161 und SIG51, zur Verfügung.