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10.02.1984 - 

Btx-Software in "C" geschrieben für Unix, Xenix etc.:

Rechnerverbund mit Supermikros möglich

BERGISCH GLADBACH (pi) - Btx-Rechnerverbund-Software, lauffähig und verfügbar in der Hochsprache "C", bietet die CTK Systeme Walter Lentzen, Bergisch Gladbach, für sogenannte Supermikros an, zum Beispiel für Fortune, PCS, Altos und NCR. Alle Module seien transportabel einsetzbar unter anderem auf allen Unix-, Xenix- etc. - Systemen.

Das Gesamtpaket "Btx/HM" besteht aus den Modulen EHKP4/HM, EHKP6/HM, PCS-Monitor und TMO. Implementiert ist die Rechnerverbundsoftware derzeit neben dem Mikro (mit Motorola 68000) auch auf einer DEC-Vax unter VMS sowie in Makro-Assembler auch auf einem System- 6 von Honeywell Bull. Diese Implementation sei bei einer deutschen Großbank bereits im Einsatz.

Der Speicherbedarf liegt in "C" bei insgesamt 70 KB inklusive vier Sessions zuzüglich 5 KB pro Session; In HB-Assembler muß mit zirka 50 plus n (Anzahl paralleler Sessions) mal O KB gerechnet werden (n ist etwa maximal 20 bei einem 9600-Baud-Anschluß).

An das Betriebssystem des Zielrechners werden folgende Mindestanforderungen gestellt:

- Multitasking (verschiedene Prioritäten);

- Inter-Task-Kommunikation;

- zyklisches Starten von Programmen (Timer);

- Linker (falls vorhanden) darf keine Einschränkungen für maximale Modulgrößen (wie zum Beispiel 64 KB) aufweisen;

- keine Adressierungsbeschränkungen im Programmbereich (wie zum Beispiel 64KB);

- einfache Zugriffe auf alle angeschlossenen Geräte (Platte, Drucker);

Als Schnittstelle zur ISO Ebene 3 müssen das Datex-P-Protokoll sowie die HDLC-Prozedur verfügbar sein. Diese Software-Pakete können gleichfalls in "C" von der CTK bezogen werden.

An der Schnittstelle Btx/HM zur Ebene 7 werden - in beiden Richtungen - jeweils nur die Datenpufferadressen und die Pufferlänge in Bytes übergeben. Die Schnittstelle zur Ebene 3, X.25 ist dazu identisch, es kommt jedoch noch jeweils die SVC-Nr. (Switches Virtual Circuit Number) hinzu.

Die Systeme können entweder als Front-End-Rechner für nachgeschaltete Großrechner dienen oder in Verbindung mit einem Cept-fähigen Btx-Editor und -Monitor als eigenständiges System für mittlere und kleinere Btx-Anbieter oder aber auch als Basis für ein Inhouse Btx-System.

Alle Lizenzen werden durch CTK vermittelt, jedoch von der Heinz-Mann-Software-Technologie (HMST) abgeschlossen. Die Einmallizenz für die ISO-Ebenen 1 bis 7 beträgt 17 000 Mark, als Source 170 000 Mark.

Informationen: CTK Systeme Dipl.-Ing. Walter Lentzen, Computer-Text- und Kommunikations-Systeme, Langenbrück 20; 5060 Bergisch Gladbach 1 (Refrath) Telefon: 0 22 04/6 18 82