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07.05.2015 - 

EHI-Studie - Online-Payment 2015

Rechnung bevorzugt

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, Security und E-Commerce. Außerdem ist er im Event-Geschäft tätig.
Für die Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2014" hat das EHI Retail Insititute die 1.000 umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland befragt. Aus diesen wählte EHI 77 repräsentative Webshop-Betreiber aus und befragte sie zu den beliebtesten Zahlungsmethoden ihrer Kunden.

Der deutsche Kunde kauft nicht gerne die Katze im Sack - auch nicht im Webshop. Daher ist der Kauf auf Rechnung, bei dem erst nach Erhalt der Ware gezahlt wird, die umsatzstärkste Zahlungsart im E-Commerce, so eines der Ergebnisse der diesjährigen EHI-Studie "Online-Payment 2015".

Verteilung der Zahlungsarten

28 Prozent am Gesamtmarkt für Zahlungsmethoden macht die klassische Rechnung aus. Damit hat der Deutschen liebste Zahlungsart im E-Commerce ihre Marktführerschaft im Vergleich zum Vorjahr (25,5 Prozent) noch etwas ausbauen können - weitere Wachstumsraten sind zu erwarten.

An zweiter Stelle der Beliebtheitsskala rangiert die Lastschrift mit einem Anteil von 21,8 Prozent (19,3 Prozent im Vorjahr), gefolgt von Paypal mit 20,2 Prozent - eine leichte Steigerung zum Vergleichsjahr mit 19,9 Prozent. Ließe man Amazon außer acht, das bekanntermaßen das bei Kunden aufgrund der Einfachheit und dem Tempo so beliebte Zahlverfahren nicht anbietet, käme Paypal allerdings auf 25 Prozent Markanteil.

Daran schließt die Kreditkarte an, die mit jetzt 10,8 Prozent deutlich verloren hat (14,8 Prozent im Vorjahr). Zu beachten ist aber, dass im PayPal-Marktanteil Kreditkartenumsätze in unbekanntem Umfang enthalten sind.

Die höchste Wachstumsrate, wenn auch noch auf niedrigem Niveau, hat bei den Omni-Channel-Händlern die Bezahlung bei Abholung im stationären Geschäft. Viele Kunden scheinen auch hier nach dem Prinzip zu verfahren, die Ware vor dem Bezahlen prüfen zu wollen.

Mehr Sicherheit zu Lasten von Convenience

Sicherheit und Schnelligkeit sind für Händler wie für Kunden gleichermaßen entscheidend für die Wahl der Bezahlmethode. Die Sicherheit von elektronischen Zahlungen im Online-Handel soll durch die sogenannte Starke Authentifizierung erhöht werden, so die Vorstellung der Finanzbehörden. Bislang erfüllen nur wenige Online-Bezahlverfahren diese Anforderungen.

Kritisiert wird auch, dass zum Beispiel ein Express-Checkout mit einer Starken Authentifizierung deutlich erschwert würde. EHI-Online-Payment-Expertin Dorothee Frigge warnt davor, dass zu komplexe Authentifizierungsverfahren die Bedienbarkeit für den Kunden einschränken und sich dadurch negativ auf den Online-Handel auswirken könnten: "Die Herausforderung besteht darin, Sicherheit auf der einen Seite mit Einfachheit und Verständlichkeit auf der anderen Seite in Einklang zu bringen."

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