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Wiederverwertung bereitet Kummer

Recycling objektorientierter Module erfährt Aufwärtstrend

31.05.1996

Eine Studie des Marktforschungsinstituts Forrester Re- search, Cambridge, Massachusetts, hatte im letzten Jahr ergeben: Knapp 74 Prozent von 50 befragten IS-Abteilungen erhoffen sich von der Objektorientierung vor allem verkürzte Entwicklungszyklen durch Wiederverwendung bereits generierter Komponenten. Durch die Objektorientierung könne erhebliche Entwicklungszeit eingespart werden, so die Hoffnung zahlreicher IS-Abteilungen.

Einige Anwender scheinen sich allerdings die Arbeit mit der Komponententechnologie einfacher vorgestellt zu haben: "Erst nach fünfjähriger Erfahrung mit Objekten sind wir heute in der Lage, Applikationsteile auch für andere Anwendungen zu verwenden", konstatiert Andre Cassulo, Systemintegrator der Florida Power & Light Co. aus Juno Beach, Florida. Während die Wiederverwertung gewöhnlicher Applikationsteile wie Druck-Management-Systeme oder Report-Module wenig Schwierigkeiten bereite, gestalte sich das "Recycling" individuell erstellter Objekte für Geschäftszwecke problematischer: "Es liest sich gut auf dem Papier, aber die Möglichkeiten, um Geschäftsmodule wiederzuverwenden, sind doch sehr beschränkt", haut Bill Bedor, Director of Information Technologies der Medtronic Inc. aus Minneapolis, in dieselbe Kerbe.

Oft nimmt auch die Planung für die einzelnen objektorientierten Applikationskomponenten selbst relativ viel Zeit in Anspruch. So müßten bereits im Vorfeld Module genau analysiert werden, die sich eventuell für die spätere Wiederverwertung eignen, erklärt Susan Olszewski, MIS-Executive der Division Easy Commerce Services von AT&T, die Schwierigkeiten.