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15.10.2004

Red Hat zieht nach München

Die bayerische Landeshauptstadt München entwickelt sich allmählich zu einem Schwerpunkt des Open-Source-Geschäfts. Nachdem Suse die städtischen Rechner mit Betriebssystemen versorgt, hat sich nun der Wettbewerber Red Hat an die Isar niedergelassen. Im Vorort Dornach eröffnete der Linux-Distributor sein neues Hauptquartier für Europa, den Nahen Osten und Afrika (Emea). Bislang fungierte eine Niederlassung südwestlich von London als Zentrale. Dort bleibt unter anderem der Support, während in München das Management, das Marketing und der Vertrieb beheimatet sind.

Für den Umzug sprachen mehrere Gründe: "Deutschland ist für uns der Markt, der am schnellsten wächst", berichtet Werner Knoblich, Emea-Chef von Red Hat. In den vergangenen zwölf Monaten habe sich das Geschäft im Enterprise-Segment hierzulande mehr als verdreifacht. "Wir setzen mit dem Umzug auch ein Zeichen, dass der deutsche Markt für uns sehr wichtig ist", sagt Knoblich. Auch lasse sich der boomende osteuropäische Markt besser von Bayern als von London aus beliefern, argumentiert der Manager. Gegenwärtig sind laut Knoblich 16 Angestellte für Red Hat an der Isar tätig. Es sei geplant, die Zahl in den kommenden Monaten auf rund 25 zu steigern. Insgesamt kommt das Unternehmen hierzulande auf zirka 50 Mitarbeiter, in Europa sind es knapp 140. (ajf)