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10.02.1995

Regelung betrifft Anfragen zu Softwareproblemen Der Compaq-Kundendienst ist von jetzt an gebuehrenpflichtig

MUENCHEN (IDG) - Seit Ende Januar muessen Kunden 35 Dollar bezahlen, wenn sie Compaq um Hilfe bei einem Softwareproblem bitten. Kostenfrei sind nur noch Fragen zur Hardware und zu Compaq-eigenen Programmen wie "Tabworks". Inwieweit die Regelung auf Deutschland uebertragen wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Offiziell wurde der Schritt damit begruendet, dass Compaq nur nachvollzogen habe, was bei anderen Herstellern ueblich sei. Bei der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" gingen allerdings etliche Klagen ein, weil die Mitarbeiter der Kundendienstabteilung die Kreditkartennummer des Anrufers verlangen, bevor sie das Problem untersuchen. "Es grenzt an Willkuer, dass der Kundendienst entscheidet, ob die Frage bezahlt werden muss", beschwerte sich beispielsweise David Putnam aus Virginia. "Ausserdem konnte mir der Mann am Telefon nicht genau sagen, ob jetzt 35 Dollar von meinem Konto abgebucht werden oder nicht."

Ausgenommen von der neuen Regelung seien alle Geschaeftskunden, erklaerte eine Compaq-Sprecherin von der US-Zentrale. Laut "Infoworld" sind allerdings auch einige Geschaeftskunden nach ihrer Kreditkartennummer gefragt worden, als sie sich an die Kundendienstabteilung wandten.