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05.07.1991 - 

Selbstbeschränkung auf standardbasierte Dienste

Regional-Outsourchig als Wachstumsfaktor für RRZ

KÖLN (CW) - Ein Umsatzplus von 17 Prozent auf 72 Millionen Mark führt das Rheinische Genossenschafts-Rechenzentrum e.G. (RRZ), Köln, wesentlich auf die Entwicklung der "Informationssysteme Wirtschaft und Verwaltung" (IWV) zurück. Als Zugpferd dieses Bereiches erscheint momentan das Outsourcing, vom RRZ regional und auf der Basis von Standardlösungen angeboten.

Um 37 Prozent auf über 20 Millionen Mark, so RRZ-Vorstand Hans-Jürgen Scheuten auf der Generalversammlung der Genossenschaft, wuchs 1990 das Volumen des Außenumsatzes im IWV-Geschäft. Kunden der Standardangebote wie auch der individuellen Anwendungslösungen seien insbesondere mittelständische Unternehmen gewesen.

Das RRZ hat eigenen Angaben zufolge gerade kürzlich Outsourcing-Verträge, mit zwei metallverarbeitenden Produktionsunternehmen im Rhein-Sieg-Kreis abgeschlossen, hauptsächlich für SAP-Anwendungen.

Die im Vergleich mit Branchengrößen wie EDS geringe Kapazität des RRZ, so Wilfried Heinrich, Marketingverantwortlicher der Genossenschaft, erfordere eine Beschränkung auf Standard-Angebote. Mit SAP habe man in der Vergangenheit die meisten Erfahrungen sammeln können, weshalb Anwendungen auf dieser Basis an zentraler Stelle im Leistungskatalog stünden. Außerdem betrachte man sich als Outsourcer mit regionaler Orientierung.

Im Outsourcing erblicken die RRZ-Verantwortlichen wegen der Innovationspotentiale und wirtschaftlicher Vorteile für die Anwender einen "sehr breiten Zukunftsmarkt".

Trotz ihrer Selbstbeschränkung mußte die Genossenschaft im Geschäftsjahr 1990 kräftig investieren. Besonders die Zunahme des OLTP-Volumens um 30 Prozent erforderte neben der Aufstockung der zentralen Rechner- und Speicherkapazitäten bauliche Maßnahmen. 13,7 Millionen Mark wurden auf diese Weise gebunden, heißt es in einer RRZ-Mitteilung.