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15.10.1976

Reif fürs Krankenhaus?

MÜNCHEN - Die computerunterstützte Automatisierung in der Medizin beginnt sich für die EDV-Herstellerfirmen zu einem lukrativen Geschäft zu entwickeln. Spielte die Datenverarbeitung bei der Krankenhaus- und Arztpraxen-Rationalisierung bisher aus Mangel an wirtschaftlichen Lösungen eine eher untergeordnete Rolle, so zeigt heute das wachsende Interesse von Medizinern am Computer - nicht zuletzt ein Ergebnis neuester technischer Entwicklungen -, daß bei den Verantwortlichen im Gesundheitswesen der "EDV-Knoten" geplatzt ist. Viel dazu beigetragen hat auch die allgemeine Überlastung des Personals - hervorgerufen durch steigende Patientenzahlen - sowie eine in jüngster Zeit kaum aufzuhaltende Kostenlawine im Gesundheitswesen.

Wie groß das Engagement der DV-Hersteller gerade auf dem medizinischen Sektor geworden ist, dokumentieren einmal deren umfangreiches Angebotsspektrum und zum anderen die kaum mehr zu übersehenden Werbekampagnen. Erst kürzlich schockte Marktführer IBM die Konkurrenz durch eine sepktakuläre Anzeigenserie, in der für den "Computer im Krankenhaus" geworben wurde. Auch auf diesem Gebiet, so scheint es, strebt der Marktführer eine Führungsrolle an. Dabei stützt IBM seine Hoffnungen unter anderem auf die neueste Version seines EKG-Auswertungsprogramms, das in Verbindung mit einer EKG-Datenstation der PCS GmbH, München (Foto rechts) eine besonders wirtschaftliche Alternative zu bisherigen Lösungen bieten soll.

Um einen "medizinischen" Marktanteil kämpft auch Siemens: Gleich drei neue Produkte für die klinische Automation stellten die Münchner kürzlich vor (Bilder links). sf