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08.08.1980 - 

Schnittstelle aus IBMs System R-Entwicklungslabor:

Relationale DB für DEC und IBM-Rechner

MENLO PARK (je) - Als "einziges derzeit erhältliches relationales Hochleistungs-Datenbankverwaltungssystem" bezeichnet die Relational Software Inc.(RSI), Menlo Park (Kalifornien), ihr DB-System "Oracle".

Einer Meldung der COMPUTERWORLD vom 14. Juli zufolge läuft Oracle augenblicklich in 20 PDP-11- und VAX-11/780-Installationen unter den Betriebssystemen RSX, IAS, Unix und VMS. Weiter heißt es, RSI wolle im Dezember eine Oracle-Version auch für Computer der 4300-Reihe von IBM herausbringen. Oracle ist nach Angaben von RSI lauffähig unter den IBM-Betriebssystemen DOS, DOS/VS, OS/MFT, OS/MVT, OS/VS1 und OS/VS2.

Oracle besteht aus drei Hauptkomponenten. An erster Stelle zu nennen wäre die Datenbanksprache "Sequel 2". RSI stellt Sequel 2 als natürliche Englisch-ähnliche Sprache dar, die die Möglichkeiten der Datendefinition, -manipulation und -steuerung in sich vereint. Sequel 2 - so RSI - wurde von IBM als wichtigste Außenschnittstelle für des immer noch nicht freigegebene "System R" entwickelt und ist ebenso leicht erlernbar wie mächtig.

Die beiden anderen Hauptkomponenten sind ein vollintegriertes Data Dictionary und Directory sowie der Datenbank-Nucleus mit der Bezeichnung "Kernel". Kernel ist nach RSI-Angaben für die hohe Performance von Oracle verantwortlich. Das Argument, für ein relationales DBMS seien die Speicheranforderungen von prohibitiver Wirkung, kontert RSI-Präsident Larry Ellison mit der Aussage, dies sei vielleicht gültig für die frühen relationalen Systeme, die ihre Datenbestände auf Platte zweidimensional speicherten.