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19.08.1988 - 

Ingres, Oracle und Sybase als Trainingsobjekte:

Relationales Einmaleins von Praktikern

MÜNCHEN (CW) - "Zwischen Frühstück und Kaffeepause kann man relationale Datenbanken nicht begreifen", meinen die Verantwortlichen der Interface Concilium GmbH. Sie bieten deshalb ab dem vierten Quartal 1988 theoretische Grundlagen- und Fortgeschrittenenkurse mit praktischem Aspekt für diese Datenbanken an.

Die dreistufige Ausbildung auf relationalen Datenbanken der Interface Concilium GmbH aus München umfaßt einen neutralen und einen produktbezogenen Part. Die Veranstalter gehen davon aus, daß die Grundsätze der Arbeit mit einer relationalen Datenbank gleich seien, dann aber doch jedes Produkt auch spezifische Eigenheiten aufweise. Der praktische Teil werde deshalb auf dem DB-System des Anwenders durchgeführt.

Als Trainingsobjekte wurden Ingres, Oracle und Sybase ausgewählt. Ingres macht nach Aussagen des Interface-Geschäftsführers Herbert Neumaier einen sehr guten Eindruck

innerhalb der DEC-Schiene und reiche bis in die DOS- und Unix-Welt. Oracle als eines der ältesten SQL-Produkte auf dem Markt laufe auf fast jeder Hardware, die Rang und Namen habe; Sybase schließlich sei zwar noch ein "bissel ein Exot", so Neumaier, aber gleichzeitig auch die künftige SQL-Maschine von Microsoft und Ashton-Tate und werde sich als Datenbank in LANs künftig einen Namen machen.

Die reine "Tastenschulung" ihrer Kursteilnehmer möchten die Münchner bei ihrem Vorhaben durchaus weiterhin den Herstellern überlassen. Sie sehen ihren Ansatzpunkt da, wo der Endanwender tatsächlich Probleme auf die Datenbank bringen will, und beabsichtigen dann - aus der Erfahrung als Software-Entwickler heraus ñ auch in die Tiefe einer Applikation einzusteigen.

Kritik an den bislang angebotenen Trainings übt Neumaier vor allem im Bereich der Theorie. Die üblichen ein bis zwei Stunden reichten hier bei weitem nicht aus, meint der Münchner. Zwei bis drei Tage Ausbildung seien zum Verständnis relationaler Datenbanken durchaus angebracht.

Die Schulung selbst ist modular aufgebaut: Jeweils zwei bis drei Tage sind vorgesehen für die Erarbeitung der theoretischen Grundlagen, die dann produktbezogene Einführung in die Erstellung von Applikationen und die tiefergehende Fortgeschrittenenschulung.

Ingres und Oracle sind bei Interface auf IBM-AT installiert, Sybase soll auf einem Sun-Rechner in Kürze laufen.

Informationen: Interface Concilium GmbH, Arabellastraße 30/VI, 8000 München 81, Telefon: 0 89/9 28 09 20.