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17.07.1987

Release 3.1 seines Fertigungssystems "MAS-Manufacturing" stellte jetzt der US-Konzern Martin Marietta vor. Die bislang Batch-orientierte Software wurde komplett überarbeitet und liegt nunmehr als Online-Lösung vor. Es besteht die Möglichkeit, die auf da

17.07.1987

Release 3.1 seines Fertigungssystems "MAS-Manufacturing" stellte jetzt der US-Konzern Martin Marietta vor. Die bislang Batch-orientierte Software wurde komplett überarbeitet und liegt nunmehr als Online-Lösung vor. Es besteht die Möglichkeit, die auf das Rechnungswesen ausgerichteten Anwendungsmodule von "MAS" zu integrieren. Lauffähig ist die Software auf den IBM-Rechnern der 370-Serie, auf allen Maschinen von Hewlett-Packard sowie neuerdings auch auf der Hardware von Digital Equipment. Die Software wird je nach Kundenwunsch allein oder in Kombination mit der entsprechenden Hardware ausgeliefert.

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Ein Business-Grafikpaket zur Unterstützung der meisten gängigen Tabellenkalkulationsprogramme vermarktet die m + s Elektronik GmbH, Niedernberg, unter der Bezeichnung "Boeing Graph". Die Software bietet 16 eingebaute 2D-, 33 dreidimensionale und 20 "gestaffelte" 3D-Grafiken, die sich mittels Knopfdruck erstellen lassen. Außerdem stehen dem Benutzer 20 Echtzeit-Anpassungsfunktionen zur Verfügung, um die gewünschte Perspektive zu finden.

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Für die Systemfamilie "Convex C- 1" der amerikanischen Convex Computer Corp. hat das Frankfurter Institut für Geometrische Logic unter der Bezeichnung Spaceplot" ein 3D-CAD-Paket entwickelt. Die interaktiv ausgelegte Software läßt sich auch als Schnittstelle für Abtasteinrichtungen nutzen, die technische Zeichnungen als Eingaben für den Fertigungsprozeß lesen können. Der User hat die Möglichkeit, jedes entwickelte Objekt wie einen Systembaustein zu integrieren und wiederzuverwenden. Festgelegte theoretische Operations-Anwendungen für alle Objekte erlauben die Definition von Gruppen und Makrostrukturen mit ihren zugehörigen Wechselbeziehungen.

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Ein Abkommen, das der Unisys Corp. exklusive Vertriebsrechte für Grafik-Software verschafft, hat der Konzern mit dem kalifornischen Hersteller Template Graphics Software, San Diego, geschlossen. Nach Mitteilung von Unisys bezieht sich das Exklusiv-Vertriebsrecht auf die USA und Japan; gleichzeitig wurden nicht-exklusive Vertriebsrechte für die restliche Welt erworben. Bei den Produkten handelt es sich um Lösungen für die zwei- und dreidimensionale Darstellung von Problemen aus Engineering und Forschung. Unisys will die Software sowohl für PCs als auch für Mainframes anbieten.

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Ein neues CAD-System für Schemazeichnungen hat die Hamburger Infratech Vertriebsgesellschaft mbH unter dem Namen "Orcad" auf den Markt gebracht. Lauffähig ist die Software auf IBM PCs und kompatiblen Rechnern. Das Produkt bietet die üblichen CAD-Funktionen sowie eine erweiterbare Bibliothek mit derzeit etwa 2000 Elementen; bis zu 120 verschiedene Makros beliebiger Länge können nach Auskunft des Anbieters definiert, gespeichert und auf Tastendruck abgerufen werden. Darüber hinaus ermöglicht das System die hierarchische Entwicklung von immer detaillierteren Schemata, die mit Hilfe einer Error-Check-Funktion auf ihre logische Funktionalität überprüft werden.