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25.07.1975 - 

Minis im kommerziellen Einsatz

Remote-Batch-Terminals für 370/145

FRANKFURT - Interdata-Minicomputer als Remote-Batch-Terminals für IBM-Anlagen wecken ganz neue Mixware-Gefühle: Die Pioniertat wird aus dem Rechenzentrum der Deutschen Bau- und Bodenbank in Mainz gemeldet. Als Sende- und Empfangsstation für neun gleiche Rechner, die in den Filialen der Bank installiert werden sollen, steht seit kurzem ein Interdata-Modell 7/16 neben einem System 370-145.

Die neun Minicomputer in der Ausstattung mit 32 K Bytes Hauptspeicher, 10 Mio. Plattenspeicher, Drucker und Bildschirm sollen das Updating der Filialkonten sowie Textverarbeitungsaufgaben übernehmen.

Jede Filiale soll in Zukunft ihren eigenen Bestand führen und Zu- und Abgänge direkt verbuchen. Schon während der Eingabe über Bildschirmterminals wird ein Erfassungsprotokoll geschrieben, so daß jeder Buchungsvorgang auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft werden kann.

Vom zentralen Interdata-Rechner werden nachts zum günstigeren Tarif über Telefonwählleitungen alle Vorgänge desTages abgerufen, auf kompatibles Magnetband ausgegeben und an den Großrechner überspielt. Nach der Verarbeitung werden die korrigierten Bestände sofort an die Filialen zurückübertragen, so daß dort am nächsten Tag mit den richtigen Kontoständen weitergearbeitet werden kann.

Den Kunden der Bank soll so wesentlich schneller als bisher Auskunft gegeben werden, wenn es zum Beispiel um die Ausschöpfung eines Überziehungsrahmens geht. Das neuartige Bank-lnformationssystem wird insgesamt zehn 7/16-Rechner, 39 Bildschirmgeräte, 19 Drucker und 12 DFÜ-lnterfaces umfassen.

Interdata's 7/16 bietet die Möglichkeit der Simultanverarbeitung, so daß von mehreren Bildschirm-Terminals gleichzeitig auf die Plattendateien zugegriffen werden kann, ohne daß Wartezeiten an den Bildschirmen entstehen. Bis zu 20 Dialogstationen sind an ein System anschließbar.