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03.01.2006

Renault testet den Vertriebskanal Ebay

Der französische Automobilkonzern hat einige neue Autos über die E-Commerce-Plattform verkauft.

Kurz vor Weihnachten wurde der selbst ernannte "Créateur d’Automobiles" richtig kreativ - zumindest Marketing-mäßig. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge testete Renault eine Woche lang den Verkauf von Neuwagen über die französische Site von Ebay - allerdings mit mäßigem Erfolg. Zum Verkauf gestanden hätten zehn unterschiedliche Ausführungen des im rumänischen Werk Dacia hergestellten Low-Budget-Modells "Logan", die zu Festpreisen zwischen 8500 und 9800 Euro erworben werden konnten. Nur drei oder vier hätten jedoch einen Käufer gefunden.

Von einem elektronischen Auktionshaus für Gebrauchtwaren privater Anbieter entwickelt sich Ebay immer mehr zu einem alternativen Vertriebskanal für die Hersteller. Wie das reichhaltige Second- und Third-Hand-Angebot zeigt, schrecken einige Online-Shopper keineswegs davor zurück, ihr neues Auto auf diese Weise zu kaufen.

Zum Listenpreis

Das brachte die Renault-Marketiers wohl auf die Idee, diesen Vertriebsweg mit dem ursprünglich nicht für den westeuropäischen Markt gebauten Logan einmal probeweise zu beschreiten - zumal die Neuzulassungen der hauseigenen Modelle zumindest im Mutterland Frankreich rückläufig sind.

Bei den via Ebay angebotenen Fahrzeugen handelte es sich um Remittenden, die der Besteller wegen falscher Farbe oder Ausstattung nicht abgenommen hatte. Sie wurden - unüblich für Ebay - zum Listenpreis angeboten. (qua)