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13.12.1991 - 

Riesenhuber spricht sich für offene Konkurrenz aus

Rennen um die Vorherrschaft auf dem Chip-Markt ist noch offen

KÖLN (vwd) - Die auf dem Chipmarkt derzeit noch dominierenden Japaner haben das Rennen um die endgültige Vorherrschaft nach Ansicht von Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber noch nicht gewonnen. Das erklärte der Minister in einem vom Wirtschaftsmagazin "Impulse" veröffentlichten Interview.

Riesenhuber, der die "endlich" zustande gekommene Zusammenarbeit zwischen Europäern und Amerikanern auf dem Gebiet der Chipentwicklung begrüßte, sagte: "Wir bauen eine 16-Megabit-Fabrik bei Paris. Den 64-Megabit-Chip werden wir auch in Europa bauen, also es geschieht schon - endlich -, eine Menge." Entscheidend, so der Minister weiter, werde sein "daß wir uns bewußt sind, daß es eine sehr schnelle und harte Auseinandersetzung sein wird". "Wir Europäer, Wissenschaftler und Unternehmen müssen mit Biß und großer Kompetenz darangehen und wir müssen die wichtige Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft einbeziehen." Auf die Frage, ob die Politik auch zu protektionistischen Maßnahmen greifen müsse, um in diesem Rennen noch mithalten zu können, antwortete der Minister: "Ich habe in, meinen Gesprächen mit den Japanern gesagt, kommt her, alles liegt offen. Wir erwarten allerdings von euch das gleiche und zwar in allen Bereichen." Er sei für Offenheit, für Austausch und Konkurrenz. Das dürfe jedoch nicht aus der Defensive heraus geschehen.