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02.05.1986

Report von Frost & Sullivan prophezeit für Ende des Jahrzehnts:Apples Mac soll IBM-PC-Alternative werden

NEW YORK (CWN) - Bis zum Ende der achtziger Jahre werde sich der Macintosh als zweites Standard-System nach dem IBM PC fest etabliert haben und Softwareverkäufe in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar jährlich auslösen, prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan Inc., New York. Die Marktforscher sagen weiterhin voraus, die Entwicklung von LANs und Laserdrucker-Schnittstellen werde der Apple Computer lnc. dazu verhelfen, bis 1989 insgesamt zwei Millionen "Mass" zu installieren.

Ungeahnte Möglichkeiten, so der Report Machine Software: "An Emerging Market", werden sich durch die allgemeine Verbreitung des Mikros für die beteiligten Softwarehersteller und Wiederverkäufer ergeben. Durch die Entwicklung von vertikalen Programmen für die Bereiche CAD, Anzeigen und Desktop-Publishing werde der Softwaremarkt für den Mac von heuer 517 Millionen Dollar auf mehr als eine Milliarde Dollar bis 1988 wachsen, glaubt Frost & Sullivan.

In den vergangenen Monaten erklärten einige der Hersteller von

Mac-Software, sie konzentrierten sich auf die Entwicklung vertikaler Programme. Andere entschieden sich für die Strategie, die ursprünglich für den Mac entwickelten Programme auf den IBM PC zu portieren. Diese Softwarehäuser erhoffen sich dadurch einen größeren Marktanteil und höhere Gewinne. Darüber hinaus glauben viele, mit diesem Vorhaben den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, zumal Apple beabsichtigt, einen Macintosh zu kreieren, der Daten mit anderen Geräten - einschließlich des IBM PC -austauschen kann.

Der Vice-President für die Produktentwicklung bei Forethought Inc. (Mountain View/Kalifornien) ist der Meinung, viele der künftigen großen Programme für den IBM PC würden diejenigen sein, die einstmals für den Mac entwickelt und anschließend auf den IBM PC angepaßt wurden. Das Unternehmen will demnächst einige seiner Mac-Produkte für den IBM PC präsentieren. Auch bei den anderen Mac-Software-Entwicklern Microsoft, T/Maker und Aldus Corp. sind Versionen entweder in Vorbereitung

oder verfügbar.