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01.07.2008

RFID blüht im Verborgenen

Funkchips an Joghurt-Bechern sind heute noch Fehlanzeige. Trotzdem kann sich die bisherige Bilanz der Technik sehen lassen.

Manche Erwartung, die von Anhängern der Radio Frequency Identification (RFID) vor fünf Jahren geweckt wurde, blieb unerfüllt: Eine Kennzeichnung auf Artikelebene ist derzeit noch auf wenige Pilotprojekte beschränkt und wird sich im Massengeschäft auch nicht so schnell etablieren. Das "Item-Level-Tagging", so prophezeit RFID-Experte Elgar Fleisch, wird wie jede neue Technik etwa zwei Jahrzehnte brauchen, um sich auf breiter Front durchzusetzen. Die Kassiererinnen im Supermarkt können vorerst aufatmen: Der vollautomatische Zahlungsprozess lässt weiter auf sich warten.

Doch in geschlossenen Kreisläufen hat sich die Produktkennzeichnung via Funksignal längst durchgesetzt. Hier gibt es bereits eine erkleckliche Anzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte. Sie erstrecken sich von der Instandhaltung über die Verwaltung von Arbeitsmitteln bis zum Tracking von Transportgütern - einschließlich der Überwachung des klimatischen Umfelds.

Auch als Schutz vor Produktpiraterie wird die Funktechnik häufig genutzt. Ist das gekennzeichnete Produkt wertvoll genug, fällt der Preis des RFID-Chips kaum ins Gewicht. Schon gar nicht, wenn er mehrmals beschrieben werden kann.

Allerdings ist die Technik noch nicht ganz ausgereift. Metall, Flüssigkeiten und elektromagnetische Störfelder beeinträchtigen die Lesegenauigkeit und gefährden damit den Automatisierungseffekt. (qua)