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07.07.2005

RFID-Startpaket für 50000 Euro

Intermec bietet Hardware, SAP-Software und Dienstleistungen.

Das Angebot von Intermec richtet sich an Einzelhändler, die mit dem Handelskonzern Metro Geschäfte machen und eine RFID-Etikettierung (Radio Frequency Identification) von Paletten benötigen.

Das "RFID-Startpaket" setzt sich aus einem Etikettendrucker von Intermec ("PM4i"), dem stationären UHF-Lesegerät "IF5" (Ultra High Frequency) sowie der SAP-Software "Auto-ID Infrastructure" zusammen. Der Leser soll die mit RFID-Chips versehenen Paletten am Warenausgang einlesen. Bei den Chips handelt es sich um Gen-2-Tags, also um die zweite Generation. Zusätzlich ist in dem rund 50000 Euro teuren Angebot die Installation der Software beim Kunden enthalten.

Vorgefertigte Berichte

Die SAP-Software umfasst neben der Integrationssoftware für RFID-Daten das "Business Information Warehouse" (BW), das mit Informationen des Readers gefüllt wird. Berichte zur Kontrolle des Warenausgangs wurden vordefiniert, so dass der Anwender beispielsweise erfährt, welche Paletten er ausgeliefert und welche RFID-Codes das System erfasst hat. Die Endkontrolle soll sicherstellen, dass bei der Metro Paletten mit lesbaren Chips eintreffen.

Die Komplettlösung eignet sich für Stand-alone-Systeme zur Etikettierung von Paletten. Sie umfasst nicht die Integration in die Warenwirtschaft des Kunden. Man habe auf ein allzu umfangreiches Paket verzichtet, da Firmen die Projektkosten möglichst gering halten möchten. Metro-Zulieferern komme es zunächst darauf an, ihre Paletten mit RFID-Tags auszustatten. Von Prozessverbesserungen profitieren sie erst, wenn sie die Funktechnik komplett in ihre IT einflechten.

Das Angebot ist bis zum 31. Oktober befristet. Die Frist wurde gesetzt, weil Intermec bereits an der nächsten RFID-Lösung arbeitet, die auf einer neuen Version der Auto-ID Infrastructure aufsetzt, die SAP für das vierte Quartal angekündigt hat. Die nächste Ausführung des Komplettpakets soll dann RFID-Tags für einzelne Produkte beziehungsweise Kartons auf einer Palette möglich machen.

RoI-Betrachtung

Skeptikern der RFID-Technik hält die auf Integrationstechnik spezialisierte Seeburger AG aus Bretten eine RoI-Berechnung (Return on Investment) für Funkchiplösungen in der Lieferkette entgegen. Die Firma realisiert RFID-Projekte im Kundenauftrag. (fn)