Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.05.2010

Rheinmetall weiter auf Einkaufstour im Wehrtechnikbereich

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall setzt seine Einkaufstour im Wehrtechnikbereich fort. Die Düsseldorfer wollen den norwegischen Anbieter von Komponenten für fernbedienbare Waffenstationen Simrad Optronics übernehmen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall setzt seine Einkaufstour im Wehrtechnikbereich fort. Die Düsseldorfer wollen den norwegischen Anbieter von Komponenten für fernbedienbare Waffenstationen Simrad Optronics übernehmen.

Das Angebot bewertet die Norweger mit 8,25 NOK oder umgerechnet rund 1,05 EUR je Aktie. Das Gesamtvolumen der Transaktion liegt damit bei rund 75,4 Mio EUR. Nach Rheinmetall-Angaben hat der Board of Directors der Norweger den Aktionären empfohlen, diese Offerte anzunehmen.

Die in Nøtterøy ansässige Simrad Optronics ASA ist ein international operierender Anbieter von Komponenten für fernbedienbare Waffenstationen, von elektrooptischen Geräten und Upgrades von Waffen-Systemen. Mit rund 200 Beschäftigten erwirtschaftete das Unternehmen 2009 einen Umsatz von rund 624 Mio NOK oder umgerechnet etwa 80 Mio EUR.

Rheinmetall hatte bereits im März die Übernahme des Wehrtechnikgeschäfts der italienischen SEI SpA mitgeteilt und Mitte April den Kauf eines Mehrheitsanteils an dem Krefelder Spezialisten für zivile und militärische Schutztechnologien Ballistic Protection GmbH.

Überraschend kommen die Zukäufe nicht: Rheinmetall-Vorstandsvorsitzender Klaus Eberhardt hatte unlängst angekündigt, dass noch in der ersten Hälfte dieses Jahres in der Verteidigungssparte zwei bis drei Zukäufe möglich seien. Im Visier hat Rheinmetall dabei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 20 Mio bis 100 Mio EUR.

Rheinmetall will in den kommenden fünf Jahren den Umsatz im Verteidigungssegment mehr als verdoppeln. Bis 2015 soll das Defence-Geschäft rund 4 Mrd bis 4,5 Mrd EUR erlösen. 2009 war das Verteidigungssegment erstmals in der Unternehmensgeschichte umsatzstärker als das Automotivesegemt gewesen. Auf Konzernebene nahm die Rheinmetall AG gut 3,4 Mrd EUR ein, davon knapp 1,9 Mrd EUR in der Defence-Sparte.

Webseite: www.rheinmetall.de -Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 297 25 114, nico.schmidt@dowjones.com DJG/ncs/smh

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.