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23.01.2015 - 

Auch für Fachhändler

Ricoh nimmt 3D-Drucker ins Portfolio

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Bei Ricoh können Kunden künftig auch 3D-Drucker der Marke Leapfrog bekommen. Der Leapfrog Creatr HS soll sowohl im Direktvertrieb als auch im Fachhandelskanal erhältlich sein.

Die meisten klassischen Druckerhersteller stehen dem Thema 3D-Druck eher distanziert gegenüber, einzig Hewlett-Packard bietet derzeit entsprechende Produkte an. Ricoh ist nun den Weg einer Kooperation mit einem 3D-Drucker-Spezialisten gegangen: Der japanische Konzern fungiert quasi als Reseller für den 3D-Drucker Creatr HS von Leapfrog.

Der Leapfrog Creatr HS soll ab Ende Februar über die Ricoh-Vertriebskanäle erhältlich sein.
Der Leapfrog Creatr HS soll ab Ende Februar über die Ricoh-Vertriebskanäle erhältlich sein.
Foto: Leapfrog

Ricoh will ein umfassendes Support-Angebot für die Leapfrog-3D-Drucker bereitstellen, einschließlich der Möglichkeit, 3D-Drucker zu bestehenden Druckdienstleistungsverträgen hinzuzufügen. Die Partnerschaft wird anfänglich Kunden in Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien zur Verfügung stehen und soll im Laufe des Jahres 2015 in Europa weiter ausgeweitet werden. Hierzulande sollen die Geräte sowohl im Direktvertrieb, als auch im Fachhandelskanal vertrieben werden.

Zunächst hat Ricoh den Education-Markt im Visier. Leapfrog 3D Printers liefert bereits Lehr- und Unterrichtsmaterialien im 3D-Druck, während Ricoh individuelle Druckinstallationen, Verwaltung, Schulungen und Supportverträge anbietet. Ziel der Unternehmen ist es, in Zukunft auch Kunden in den Bereichen Design und Fertigung zu unterstützen. "Die Partnerschaft mit Leapfrog 3D Printers vereint die preisgekrönten 3D-Drucker des Unternehmens mit den Stärken von Ricoh im Bildungswesen. Dies ermöglicht einen umfassenden Service bei der Einführung von 3D-Druck in Unternehmen - von IT Services bis hin zu Beratung, Installation, Schulungen und Support", erklärt Olivier Vriesendorp, Director, Product Marketing bei Ricoh Europe. Damit unterstreiche Ricoh seinen nächsten Schritt bei der Entwicklung des 3D-Druckgeschäfts in Europa. "Da der Bedarf der Kunden an 3D-Druck stetig wächst, werden wir unsere Produkte und Services kontinuierlich weiterentwickeln, um ihre Anforderungen zu erfüllen", kündigt Vriesendorp an.

Support- und Schulungsservice

Neben dem breiten Markzugang durch Ricoh kann Leapfrog auch vom Dienstleistungsangebot des Konzerns profitieren: "Ricoh Europe hat wie wir das Ziel, Unternehmen und Schulen mit der für sie richtigen Kombination von Tools und Services einen echten Mehrwert zu bieten", meint Mathijs Kossen, CEO von Leapfrog 3D Printers. Neben qualitativ hochwertigen 3D-Druckern biete man auch Komplettlösungen, die eine maßgeschneiderte Mischung an 3D-Druckhardware, Software, Druckmaterialien und Lernplattformen für verschiedene Anwendergruppen umfassen. "Ich freue mich sehr, dass Ricoh dieses Angebot nun um seine erstklassigen Support- und Schulungsservices ergänzen wird", betont Kossen.

Die Partnerschaft mit Leapfrog ist aber nur ein Baustein in der Ricoh-3D-Druck-Strategie: Das Unternehmen entwickelt und produziert bereits 3D-Druckköpfe und fungiert als OEM für mehrere Hersteller von 3D-Druckern. Ricoh verfügt außerdem über eine Reihe von Technologien für die Herstellung von Prototypen und Formen. Zudem nutzt Ricoh bereits seit 20 Jahren 3D-Druckern bei eigenen Produktdesignprozessen.

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