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RIM-Anleger erhöhen den Druck

04.10.2005
Für den Blackberry-Hersteller wird der Anstieg steiler.

Der kanadischen Firma Research in Motion (RIM), Hersteller der mobilen "Blackberry"-Geräte, fällt es zunehmend schwer, den hohen Erwartungen der Investoren gerecht zu werden. Anlässlich einer Telefonkonferenz zu den Zahlen des zweiten Fiskalquartals (Ende: 27. August) konnte das Management nicht alle Zweifel an der Substanz des steilen Aufwärtstrends ausräumen, die Aktie gab um rund zehn Prozent nach. Dabei ist die Nachfrage nach Blackberry-Geräten weiterhin sehr hoch. Im jüngsten Berichtszeitraum stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 58 Prozent auf 490 Millionen Dollar. Rund 70 Prozent wurden mit Hardware erwirtschaftet, etwa 950000 Geräte wurden in dem Quartal verkauft.

Research in motion (RIM)

Q2/05 Q2/06

Umsatz 310 490

Gewinn 71 111

Angaben in Millionen Dollar

Unter dem Strich verbesserte RIM den Nettogewinn im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 111 Millionen Dollar oder 56 Cent pro Aktie. Analysten hatten einen Profit von 61 Cent je Anteilschein erwartet - RIM erklärte die Diskrepanz mit Abschreibungen und Sonderaufwendungen. Die Zahl der Abonnenten wurde um 620 000 auf 3,65 Millionen erhöht. Damit lag das Unternehmen nur am unteren Ende der eigenen Prognose. Für das laufende dritte Quartal setzte das Unternehmen die Umsatzerwartungen herauf.

Viel versprechen sich die Kanadier von einer Allianz mit Intel, die kurz zuvor verkündet worden war. Der Chipkonzern stattet künftig Blackberries mit seinen "Hermon"-Prozessoren aus. Damit können sich die mobilen Geräte in Funknetze einklinken, die auf der Hochgeschwindigkeitstechnik Edge (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) basieren.

Zudem wollen die Unternehmen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Gleiches gilt für RIM und Nokia: Die Kanadier beliefern künftig die Smartphone-Familie "Communicator 9300" der Finnen mit ihrer "Connect"-Software. Dieser Deal betrifft zumindest Kunden des Mobilfunk-Providers Cingular in den USA. Im Herbst will RIM außerdem eine Serie neuer Geräte auf den Markt bringen. (ajf)