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Automatisiertes Kassettenladessystem für Rechenzentren:


17.02.1989 - 

Roboter-Archivar für Magnetbänder

MÜNCHEN (CW)-Die Automatisierung von Magnetkassetten-Archiven ermöglicht letzt das von der Comparex Informationssysteme GmbH. Mannheim. vorgestellte Ladesystem ACL 6388.

Für den Zugriff, Transport, den Lade- und Entladevorgang der Magnetbänder nutzt das System ACL 6388 einen Standard-Industrieroboter, der einen kugelförmigen Aktionsradius zwischen 0,85 und 1,5 Meter hat. In diesem Bereich sind die Kassettenschächte der Bandeinheiten, die Zugriffsposition des Lagermoduls sowie die Ein-/Ausgabestation stationiert.

Gesteuert wird der Roboter über einen PC AT. Als Betriebssystem werden MS-DOS und verschiedene Workstation-Programme eingesetzt. Sie ermöglichen bis zu vier unabhängige Sessions. Eine Session kann für den File-Transfer von und zum Host-Rechner reserviert werden. Auf der Host-Seite werden die Betriebssysteme . MVS, MVS/XA und gängige Tape-Management-Pakete unterstützt.

Beim Zugriff auf eine Kassette kontrolliert eine am Greifarm des Roboters angebrachte Kamera sowohl die Seriennummer des Bandes als auch die Belegung des Ladeschachtes. Dadurch wird verhindert, daß der Roboter auf eine falsche Kassette zugreift.

In der Grundkonfiguration besteht das ACL 6388 aus dem Roboter, der Steuereinheit und einer Lagereinheit für die Verwaltung von wahlweise 1500, 2000, 2500 oder 3000 Magnetbändern.

Insgesamt können acht Kassettenlagereinheiten um ein Robotersystem angeordnet werden. Mit einem Roboter lassen sich so bis zu 24 000 Bänder verwalten. Für weiterreichende Aufgaben besteht die Möglichkeit, mehrere Roboter parallel zu steuern. Mit acht Robotern können 192 000 Kassetten verwaltet und bedient werden.

Lieferbar ist das Kassetten-Ladesystem ab April dieses Jahres. Die Basisversion, bestehend aus einem Roboter und einer Lagereinheit für 1500 Kassetten, kostet 410 000 Mark. Mit acht Lagereinheiten für je 3000 Magnetbänder kostet das System 1,58 Millionen Mark.