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26.08.1983

Robotereinsatz kostet doch Arbeitsplätze

TOKIO (VWD) - Die Einführung von Robotern und anderen elektronisch gesteuerten Fertigungssystemen kostet in Japan entgegen früheren Beschwichtigungen inzwischen doch eine größere Zahl von Arbeitsplätzen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine erste umfassende Erhebung des Arbeitsministeriums in Tokio, die im November 1982 unter 10 000 Firmen mit 100 und mehr Beschäftigten durchgeführt wurde. Die Studie kommt unter anderem zu dem Schluß, daß in 60 Prozent der Firmen mit automatisierten Produktionsabläufen die Zahl der Facharbeiter merklich geschrumpft ist. Verdrängt werden von Robotern, wie es weiter heißt, vor allem Frauen, Teilzeitbeschäftigte und ältere Arbeitnehmer.

Von den erfaßten Unternehmen mit 1000 und mehr Beschäftigten hatten zur Zeit der Erhebung 96 Prozent ihre Fertigung mindestens teilweise automatisiert. Einschließlich der kleineren Unternehmen lag diese Rate bei 59 Prozent. Als weitere Konsequenzen der Automatisierung nennt der Bericht den Übergang zu Schichtdienst sowie den beschleunigten Ersatz älterer Arbeitnehmer durch flexible jüngere.