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Rechner auf 16-Bit-Basis:

Rohde & Schwarz bringt interaktive Workstation

23.11.1984

MÜNCHEN (pi) - Zur Steuerung automatischer Meß- und Testsysteme sowie zum Einsatz als Mikrorechner bietet Rohde & Schwarz ihren Process Controller PCA 5 an.

Das Betriebssystem MS-DOS 2.0 und die damit vorhandene Softwarebasis erlaubt neben Steueraufgaben in der Serienfertigung oder der Qualitätskontrolle auch den Einsatz als Arbeitsplatzrechner. Der Hersteller sieht sein Produkt als interaktive Workstation, die nach Bedarf durch Peripheriegeräte oder Netzwerke ergänzt werden kann. Neben einem für die Belange der Meßtechnik erweiterten Basic werden über entsprechende Softwarepakete Bereiche der Datenverwaltung, Softwareentwicklung und Engineering unterstützt.

Der PCA 5 ist in einem 19-Zoll-Gehäuse untergebracht. Herzstück des Rechners ist eine iAPX-186-CPU mit acht Megahertz Taktfrequenz. Für die ladbare Betriebssystemsoftware und Anwendungsprogramme stehen 256-KB-Hauptspeicher zur Verfügung, der bis zu einem MB ausgebaut werden kann.

Über zwei parallel arbeitende Grafikprozessoren sind gleichzeitig Grafik mit einer Auflösung von 400 mal 640 Punkten sowie Text auf 30 Zeilen zu je 80 Zeichen darstellbar.

Die abgesetzte Tastatur mit internationaler Tastenbelegung bietet neben dem ASCII-Zeichensatz ein Ziffernfeld, über das auch Cursorbewegungen gesteuert werden können. Außer zehn beschriftbaren Sonderfunktionstasten auf der Tastatur hat der PCA 5 acht Softkeys am Bildschirmrand, die zur Bedienung ablauffähiger Programme auch ohne angesteckte Tastatur dienen können.

Flexibilität bei der Bestückung mit Schnittstellen und Erweiterungen hebt der Hersteller besonders hervor. Ein oder optional zwei DMA-gesteuerte IEC-625-Busse ermöglichen den Transfer von und zu intelligenten Meßgeräten mit einer Übertragungsrate von mehr als 350 Kilobyte pro Sekunde. Eine Centronics-Schnittstelle dient zum Anschluß grafikfähiger Drucker. Für die Ansteuerung von Peripheriegeräten und die Kommunikation mit Rechenanlagen können optional bis zu sechs RS232-Schnittstellen mit programmierbaren Übertragungsraten von 50 ist 19 200 Baud eingebaut werden. Der Zusatz TTL I/O-Port mit 56 bidirektionalen TTL-Leitungen steuert Meßobjekte oder Nadeladapter. Für die Prozeßsteuerung oder für Bus-Systeme stehen auch Handshake- und Interruptleitungen zur Verfügung. Die Option Analog-I/O-Port gestattet die Verarbeitung und Generierung von DC- und NC-Signalen direkt durch den Rechner und erübrigt den Anschluß entsprechender Meßgeräte.

Informationen: Rohde & Schwarz Gmbh & Co. KG, Postfach 80 14 69, 8000 München 80, Tel.: 0 89/41 29 26 25