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04.06.1999 - 

Thema der Woche

Ron Sommer: Ein Mann will seine Kritiker Lügen strafen

Trotz der Niederlage gegen Olivetti im Übernahmepoker um Telecom Italia ging Ron Sommer auf der Hauptversammlung der Deutschen Telekom am Donnerstag vergangener Woche in die Offensive: Von wegen Scherbenhaufen. Man habe in Sachen Internationalisierung mehr Eisen im Feuer als die geplante und nun gescheiterte Fusion mit den Italienern. Spätestens jetzt aber dürfte der Telekom-Chef an seinen Worten gemessen werden: Ein weiteres Debakel verzeiht man ihm nicht.

Er ist längst mehr als ein geflügeltes Wort - der Begriff von der T-Aktie als "Volksaktie". Zum dritten Mal hält die Deutsche Telekom AG ihre Hauptversammlung ab. Nach Frankfurt am Main und Hannover ist der Ort des Geschehens dieses Mal Köln. Rund 5000 Aktionäre, man kann auch sagen, Besucher, finden sich in der Kölnarena ein, einer eher tristen, aber zeitgemäßen Mischung aus Sporthalle und Konzertpalast im Zentrum der Domstadt. Die meisten der Anwesenden sind jene Kleinaktionäre, auf die es eigentlich gar nicht ankommt, weil der Bund beziehungsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Mehrheitseigner des Bonner Carriers nach wie vor das Sagen haben. Irgendwie sind die Frauen und Männer vom Volk dann aber doch wichtig; und sei es nur, weil Telekom-Chef Ron Sommer so dringend eine Kulisse benötigt, die ihn als großen internationalen Strategen feiert. Schließlich hängt draußen, über den Eingangstoren der Halle, auf großen Transparenten gedruckt und für jedermann sichtbar, das Motto der Veranstaltung: "Global Handeln".

Rentner, die in ihren besten Anzug und eine neue Krawatte angelegt haben, Hausfrauen, die offensichtlich während dem Einkauf mal schnell vorbeischauen, aber auch auffallend viele junge Paare mit Kindern sind sich deshalb ihrer Bedeutung bewußt. Jedenfalls wird unten auf dem Parkett, dort, wo sonst das Eishockeyteam der Kölner "Haie" um Punkte spielt, zum Teil mit harten Bandagen um die besten Plätze gekämpft. Ganz vorne dürfen natürlich die VIPs sitzen; die Vertreter der Banken, also der institutionellen Anleger, und die bösen Journalisten, von denen noch die Rede sein wird.

Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Sihler appelliert in seiner kurzen Begrüßungsansprache an eine "faire" Diskussion. Man kann auch sagen, er bittet förmlich darum. Offenbar befürchtet der oberste Telekom-Aufseher mehr als nur eine Kopfwäsche für Vorstand und Kontrollgremium. Denn nur so dürfte es zu erklären sein, daß ein Antrag des Aufsichtsrates, einen Aktienoptionsplan für das Management einzuführen, kurzer Hand von der Tagesordnung gestrichen wurde. Dann kommt Sihler schnell zur Sache: Der Aufsichtsrat habe eben beschlossen, Ron Sommers Vertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern. "Ihr Erfolg ist auch unser Erfolg." Verhaltener Applaus im Auditorium. Man gratuliere Olivetti zur geglückten Übernahme von Telecom Italia. Trotzdem werde man mit den Italienern erfolgreich zusammenarbeiten - "notfalls als Wettbewerber". Gelächter im Parkett. Im übrigen sei der Aufsichtsrat "den Beschlüssen des Vorstandes stets mit großer Überzeugung gefolgt". Eisiges Schweigen in der Halle. Das Wort hat Dr. Ron Sommer.

Der sichtbar nervöse Telekom-Chef braucht deutlich länger, um auf den Punkt zu kommen. Mehr als 50 Minuten lang malträtiert er sein Publikum durch eine mit brüchiger Stimme viel zu schnell vom Manuskript abgelesene Rede. Gelungene Restrukturierung des Konzerns, erfolgreiche Behauptung im Jahr eins des Wettbewerbs, gute Umsatz- und Ertragslage, weitere Tarif- und Produktoffensiven - die 1998er Bilanz rauf und runter. Erst als viele der Aktionäre schon den Innenraum verlassen haben, sich an Currywurst mit Pommes frites an einem der Kioske in den Wandelgängen der Halle laben, die Rennräder des "Team Telekom" bewundern oder sich an etlichen der aufgestellten Basketballkörbe sportlich betätigen, bekommt Sommer seine Zuhörerschaft in den Griff. Er bittet die Hauptversammlung um Zustimmung zur Zahlung einer Dividende von 1,20 Mark je Stückaktie. Das ist es, was die Aktionäre hören wollten, sie bekommen ihren versprochenen Anteil am Gewinn. Und der Telekom-Chef nimmt endlich Stellung zur gescheiterten Fusion mit Telecom Italia. Das ist es, was die Leute im Zweifel noch mehr interessiert.

Von wegen gescheitert, von wegen Scherbenhaufen, bellt Sommer ins Mikrofon. An der "industriellen Logik" des Mergers habe sich auch aufgrund der veränderten Situation nichts geändert. Man werde mit Olivetti in aller Ruhe "unverkrampft das Gespräch suchen". Abwarten und Tee trinken also. Im übrigen sei man auf den Deal mit den Italienern "nicht angewiesen". Die Telekom könne und werde "aus einer Position der Stärke" ihre weitere Internationalisierung vorantreiben. Wenn nicht Telecom Italia beziehungsweise Olivetti, dann halt jemand anders, suggeriert Sommer den großteils unbedarften Zuhörern. Sein Ziel bleibe es, das Unternehmen in zwei bis drei Jahren zu einem der fünf größten "Telematik-Dienstleister" im Weltmarkt zu machen. Applaus. Man kann nicht gerade sagen, daß die Halle bebt, aber der Vorstandsvorsitzende hat, so scheint es, die Aktionäre quasi in letzter Minute überzeugt.

Dumm ist nur, daß nicht schon jetzt abgestimmt werden kann. Anteilseigner dürfen sich bekanntlich auf einer Hauptversammlung zu Wort melden; "Fragen stellen" nennt das Anneliese Hieke von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK). Und davon macht die streitbare Anlegerin ausgiebig Gebrauch. Mehr als 15 Minuten dauert im Anschluß an Sommers Rede ihre Philippika, in der sie einen weiten Bogen spannt: Von der in vielen Gazetten genüßlich ausgebreiteten, vor allem Telekom-Finanzchef Joachim Kröske anzulastenden "Immobilienaffäre", bei der es um die angeblich zu hohe bilanzielle Bewertung von Telekom-Liegenschaften geht, über das ihrer Auffassung nach unzulässige Abstimmungsverhalten vieler institutioneller Investoren, die bereits im Vorfeld der Hauptversammlung ihre Zustimmung zum Konzernabschluß sowie zum Dividendenvorschlag gegeben haben bis hin zum Dauerbrenner Telecom Italia. Für das "Kunststück", im Übernahmekampf gegenüber Olivetti den Kürzeren gezogen und gleichzeitig den bis dato wichtigsten Auslandspartner France Télécom verprellt zu haben, zeigt sie Sommer "die rote Karte". Die Italiener hätten jedenfalls dokumentiert, daß ein börsennotiertes Unternehmen "nicht dem Vorstandsvorsitzenden, sondern immer noch den Aktionären gehört". Telecom-Italia-Chef Franco Bernabe habe sich wenigstens wie ein Ehrenmann verhalten und sei zurückgetreten. Wenn jetzt, wie zu erwarten, auch noch das mit France Télécom und Sprint betriebene Joint-venture Global One "den Bach runtergeht", dann bitteschön, müsse Herr Sommer "seine Beine in die Hand nehmen und hinterher marschieren".

Wäre die SdK-Sprecherin nur diejeinige, als die sie in der Telekom-Chefetage ohnehin gilt, nämlich eine notorische Querulantin, hätten die in der Halle bis auf eine Ausnahme vollständig versammelten Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder die zum Teil polemisch vorgetragene Kritik mit einer gewissen Nonchalance quittieren können. Doch auf dem Podium geht man jetzt im wahrsten Sinne des Wortes in Deckung. Ron Sommer, Gerd Tenzer, Joachim Kröske, Helmut Sihler & Co. ziehen die Köpfe ein, tuscheln, kramen in Akten, machen sich Notizen, tauschen Zet- telchen aus. Denn auf Hieke folgen weitere Redner, die den Herren unangenehme "Fragen" stellen.

Wie es denn zum Beispiel um die in den letzten Wochen so oft strapazierte "industrielle Logik" der Fusion mit Telecom Italia tatsächlich bestellt gewesen sei, wenn immer dann, als sich im Wechselbad der Meldungen ein Scheitern des Vorhabens abzeichnete, der Kurs der T-Aktie nach oben schnellte - samt entsprechend anderer Kursentwicklung bei umgekehrter Sachlage. Wissen wollen die Aktionäre auch, warum es unbedingt notwendig gewesen sei, France-Télécom-Chef Michel Bon so zu düpieren. Waren da persönliche Eitelkeiten im Spiel? Wollte Sommer unbedingt mit dem einen, nämlich Franco Bernabe, weil er mit dem anderen, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr kann? Und was soll das "Herumjetten" in der Welt, das Abhalten von Pressekonferenzen, deren Inhalt Tags darauf bereits wieder Makulatur ist? Hier wurde und wird "Geld der Aktionäre verschleudert". Jetzt will sich der Vorstand durch den zweiten Börsengang weitere 20 Milliarden Mark verschaffen. Wofür?

Nach sieben Wortmeldungen bricht Aufsichtsratschef und Versammlungsleiter Sihler wie angekündigt die erste Fragerunde ab. Ron Sommer muß erneut in die Bütt; die Hauptversammlung droht, gut zwei Stunden nach ihrem Beginn, zu kippen. Jetzt ist der "glänzende Verkäufer" gefragt, und der Telekom-Frontmann bleibt seinem Ruf nichts schuldig. Gebt ihm kein Manuskript, sind langjährige Beobachter des Ex-Sony-Managers einmal mehr geneigt zu sagen. Weitere zehn Minuten Rede aus dem Stehgreif genügen Sommer jedenfalls, den Spieß endgültig zu seinen Gunsten umzudrehen.

Ich wünsche Ihnen "keinen Vorstandsvorsitzenden, der eine Chance wie diese nicht beim Schopf gepackt hätte", wischt er alle Kritik an seinem italienischen Abenteuer beiseite. Im übrigen sollten sich die (Klein)Aktionäre nicht von der "zum Teil bewußt negativen Presse" beeinflussen lassen. Immer noch habe er, habe das Unternehmen mit Vorurteilen in den Medien zu kämpfen. Warum eigentlich, fragt Sommer in das abgedunkelte Auditorium der Halle hinein? Privatisierung und Stellenabbau bewältigt, "Aufbau Ost" mit Bravour bewerkstelligt. Seinerzeit hieß es, "laßt die US-Telefongesellschaften in den neuen Bundesländern ran, die Deutsche Bundespost schafft das nie". Und jetzt? Weltmeister in Sachen Digitalisierung und ISDN, europäische Spitze beim Mobilfunk, Vorreiter bei neuen Übertragungstechniken wie ADSL, auf dem Weg zur weltweit bedeutenden Internet-Company. Die Argumente passen - nein, sie kommen mit ebensolcher Wucht wie die Handkantenschläge auf den Tisch, mit denen der Telekom-Chef seine Ausführungen gestenreich unterstützt.

Jetzt ist auch die Stimme fest, und fast schon entspannt leistet sich Sommer nun auch den fast schon berühmt gewordenen Griff zur mit Edelmetall umfaßten Brille. In Zeiten wie diesen, wo im weltweiten TK-Markt alles in Bewegung, vor allem aber alles nach Größe schreit, müsse man das "kalkulierbare Risiko" einer Fusion eingehen. Risiko bedeute aber auch, damit zu rechnen, daß man "nicht zum Zuge kommt". Die Fusion mit Telecom Italia hätte "hervorragend gepaßt" - zu dem Preis, den man bereit war, zu zahlen. Mehr draufzulegen, etwa in Form einer zusätzlichen Cash-Offerte, hätte man aber den eigenen Aktionären gegenüber "nicht rechtfertigen wollen".

Und die Franzosen? Das Tischtuch zwischen Michel Bon und ihm, daraus macht Sommer vor den Aktionären keinen Hehl, ist zerschnitten. Er attestiert seinem Pendant in Paris eine "nur emotionale Reaktion", ungefähr das schlimmste Zeugnis, daß man einem verantwortlichen Manager diesen Kalibers ausstellen kann. Nicht informiert? Auch das stimme nicht. Der France-Télécom-Chef sei, bedingt durch die zweiprozentige Überkreuzbeteiligung beider Carrier schon kraft Amtes bei der entscheidenden Aufsichtsratssitzung anwesend gewesen. Er, Sommer, könne sich nicht erinnern, daß Bon "irgendwann den Raum verlassen hat". Am Schluß sei abgestimmt worden; 19 Mitglieder des Kontrollgremiums wären dafür, eines (Bon) dagegen gewesen. So sei eben das Geschäft. Jetzt müsse jeder "zum Wohle der eigenen Aktionäre" handeln. Michel Bon, der jetzt in Köln verständlicherweise nicht anwesend ist, hat dies wohl mißverstanden und will mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe die Kasse des eigenen Unternehmens aufbessern. Sommer erwähnt dies mit keinem Wort. Man wäre, so der Telekom-Chef vielmehr, im TK-Business mehr als in anderen Branchen gezwungen, "auch mit seinen Wettbewerbern zusammenzuarbeiten". Es sei unverantwortlich, "eine zehnjährige erfolgreiche Partnerschaft leichtfertig aufs Spiel zu setzen".

Etwas mehr als fünf Minuten braucht Sommer, wie erwähnt, um die Masse der Kleinanleger auf seine Seite zu ziehen. Den Rest seiner "Antwort" kann er darauf verwenden, um noch einen starken Abgang hinzulegen. Man habe lernen müssen, daß "lockere Allianzen wie die mit France Télécom nicht zum gewünschten Erfolg führen". Erst recht nicht, wenn einer der Partner krampfhaft darauf achtet, "daß der andere nicht größer wird". Das sitzt. Im heutigen Markt benötige man "weitaus schnellere und flexiblere Organisationsstrukturen", wo immer möglich oder sinnvoll werde man daher einen Merger beziehungsweise eine Übernahme anstreben. Darüber werde man auch mit Olivetti reden - und mit anderen. Wen stört da noch, daß Olivetti-Chef Roberto Colaninno bereits öffentlich erklärt hat, daß er keinen Gesprächsbedarf mit den Deutschen hat? Kein einziges Mal erwähnt Sommer übrigens jetzt auch das Joint-venture Global One; für Kenner der Szene ist dies die letzte Bestätigung für das endgültige Aus dieser von Beginn an pannenreichen Unternehmung.

Mit den aus dem zweiten Börsengang zufließenden Mitteln werde man "in den Global Player Telekom" investieren. Daran will er sich, das macht Sommer deutlich, messen lassen. Dieses Jahr noch ein spektakulärer Deal, im kommenden Jahr vermutlich deren zwei - der von Finanzchef Kröske bei der Bilanzpressekonferenz vor einigen Wochen angekündigte "Fahrplan" steht. Überdies habe man noch die wie bei der Fusion mit Telecom Italia vorgesehene Möglichkeit eines Aktientausches. Kaufen, Kaufen und nochmals Kaufen also - aber wen? Sommer deutet den Aktionären zumindest die Prioritäten an. Erstens Systemgeschäft, zweitens Mobilfunk, drittens Internet.

Jetzt allmählich verzieht sich der Pulverdampf, die rhetorische Schlacht ist geschlagen. Alles ist gesagt oder zumindest "gefragt" worden. Während in zwei weiteren Fragerunden Themen wie die "Frauenfreundlichkeit" oder die Umweltschutzaktivitäten des Telekom-Konzerns sowie Sorgen einzelner Gewerkschaftler im Zusammenhang mit dem fortgesetzten Stellenabbau die Diskussion beherrschen, kann sich das Telekom-Management beruhigt zurücklehnen. Vorstand und Aufsichtsrat werden schließlich von 84,7 Prozent der stimmberechtigten anwesenden Aktionäre entlastet. Damit dürfte Ron Sommer leben können.

Nicht nur die durch vermeintlich negative Berichterstattung naturgemäß leichter zu beeinflussenden Kleinaktionäre, sondern auch informierte Beobachter treten in dem Bewußtsein ihren Nachhauseweg an: Der Mann hat noch mehrere Patronen im Magazin. Sonst wäre Ron Sommer womöglich ein Hasardeur, manche würden vielleicht sogar sagen, ein glatter Lügner. Kauft die Telekom Sprint oder Cable & Wireless? Unter Umständen sogar beide Carrier plus den britischen Mobilfunkbetreiber One-2-One? Wird der eigene Internet-Ableger T-Online an die Börse gebracht - mit dem langfristigen Ziel eines Aktientausches mit America Online (AOL)? Steigen die Bonner groß in das von ihnen seit kurzem immer wieder zitierte Systemgeschäft ein - etwa durch eine Übernahme von EDS? Vieles, wenn nicht alles scheint möglich. Will der Telekom-Chef aber das planmäßige Ende seiner zweiten Amtszeit erleben, kann er sich, um in der Schützensprache zu bleiben, vermutlich keine weitere Fahrkarte leisten. Bereits Ende Januar vergangenen Jahres, als der Ex-Monopolist nachhaltig den Eindruck erweckte, von seinem Vorstandsvorsitzenden nicht schnell und effektiv genug auf den freien Wettbewerb vorbereitet worden zu sein, stand Sommer zur Disposition. Eine weitere Fusion in den Sand setzen, das verzeiht der Markt, das verzeihen die Aktionäre nicht. Gerhard Holzwart. gholzwart@computerwoche.de