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12.07.2005

Rote Zahlen: Borland-CEO tritt ab

Dale Fuller wirft nach sechs Jahren an der Unternehmensspitze das Handtuch. Gleichzeitig warnt die Company vor schwachen Zahlen.

Nach schlechten Nachrichten ist der Kurs der Borland-Aktie vergangene Woche im nachbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent eingebrochen. Der US-amerikanische Softwareanbieter gab bekannt, dass Fuller von seinem Posten als CEO und President zurückgetreten sei. Bis ein endgültiger Nachfolger gefunden ist, soll der für das Tagesgeschäft verantwortliche COO Scott Arnold Fullers Aufgaben übernehmen. Ein Grund für den Rücktritt wurde nicht genannt.

Es spricht jedoch einiges dafür, dass der CEO die Konsequenzen aus dem erneut schwachen Abschneiden im zweiten Quartal gezogen hat: Borland warnte davor, dass der Nettoverlust mit 24 bis 26 Cent je Anteil höher als erwartet ausfallen wird. Zuvor hatte das Unternehmen aus Scotts Valley, Kalifornien, mit einem Minus zwischen 19 und 21 Cent pro Aktie gerechnet. Außerdem geht die Entwicklerschmiede davon aus, auch vor Sondereffekten mit einem Verlust von einem bis drei Cent je Anteilschein rote Zahlen zu schreiben. Bislang hatten die Kalifornier auf Pro-forma-Basis ein ausgeglichenes bis leicht positives Ergebnis von zwei Cent je Aktie erwartet.

Die Umsatzprognose reduzierte Borland auf 65 bis 67 Millionen Dollar. Als Grund für das Verfehlen der ursprünglich angepeilten Einnahmen von 70 bis 73 Millionen Dollar nannte der Softwareanbieter die anhaltende Investitionszurückhaltung vor allem in Europa. Zudem habe sich dort auch der gesunkene Euro-Kurs bemerkbar gemacht. (mb) u