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03.04.1987 - 

Nach Reorganisation der Aktivitäten im Bereich der grafischen DV:

Rotring erweitert CAD/CAM-Produktspektrum

HAMBURG (CW) - Ihre gesamten CAD/CAM-Aktivitäten hat die Rotring-Gruppe in Hamburg zum Jahresanfang neu strukturiert: Die Betreuung der Systemfamilien "RDS" und "Dogs" erfolgt jetzt durch die technisch und organisatorisch neu konzipierte Rotring EuroCAD GmbH. Aüberdem wurde das CAD/CAM-Angebot um einige Systeme und Komponenten enzeitert.

Eine interne Systemschnittstelle ermöglicht nun den Datenaustausch zwischen den beiden Produktfamilien RDS und Dogs. Anwender von RDS-Systemen haben damit nach Angaben des Anbieters die Möglichkeit, unter Verwendung der bisherigen Datenbestände in die Dogs-Welt mit 32-Bit-Workstations (Apollo, Sun Microsystems, Nixdorf, IBM etc.) oder Zentralrechner (DEC, Prime, Data General, Bull) umzusteigen.

Unter der Bezeichnung PC-Dogs stellt das Unternehmen zur Hannover-Messe Industrie eine abgemagerte Dogs-Version vor, die auf IBM PC/ AT und Kompatiblen läuft. Der Datenaustausch von und nach Dogs 2D sei sichergestellt. Der Anwender benötigt mindestens 640 KB Arbeitsspeicher, einen 80287-Arithmetikprozessor, eine Grafikkarte nach dem EGA-Standard sowie einen hochauflösenden Farbbildschirm. Bei Verwendung einer Festplatte mit maximal 10 MB Kapazität empfiehlt der Anbieter zusätzlich eine RAM-Disk mit 3 MB. Als Betriebssystem wird MS-DOS ab Version 2.0 eingesetzt. In dieser Konfiguration verlangt Rotring knapp 19 000 Mark. PC-Dogs soll ab Mai 87 lieferbar sein.

Neu in der von dem englischen Software-Partner Pafec entwickelten Dogs-Welt ist ferner das Paket "Swans", mit dem Freiformoberflächen modelliert werden können. Es kostet 20 000 Mark und ist sofort erhältlich. Unter der Bezeichnung "Dogs 3D" steht dem Anwender zudem für 28 000 Mark ein Drahtmodellierer zur Verfügung. Des weiteren gibt es jetzt das Dogs-Modul "Pluto", das die Erzeugung parametrischer Symbole erleichtern soll. Mit dieser Software könne die Variantenerstellung automatisiert werden, da sich beliebige Figuren nachträglich parametrisieren lassen. Die Einzelmaße eines Objekts werden dabei durch neue Zahlenwerte oder Texte ersetzt, die anstelle einer Variablen stehen und bei der Reproduktion des Objektes automatisch abgefragt werden.

Auch eine relationale Datenbank haben die Hanseaten ins Produktspektrum aufgenommen. "Keeper" wurde von dem britischen Software haus P. A. Consultants entwickelt und eignet sich zur Verwaltung von Konstruktionsdaten. Als Abfragesprache für das 40 000 Mark teure System wird SQL verwendet.

Anläßlich der CeBIT präsentierte Rotring eine abgemagerte Version der CAD-Software RDS 40 M. RDS M Assistant ist mit weniger Funktionen ausgestattet als sein größerer Bruder und läuft unter MS-DOS auf allen IBM ATs und Kompatiblen. Als Zielgruppe sind in erster Linie CAD-Einsteiger angesprochen. Den Preis beziffert der Anbieter auf 9500 Mark.

Mit einigen Ergänzungen wurde ferner das CAE-System RDS 40 ELO für die Entwicklung von Stromlaufplänen und deren Verwaltung ausgestattet. Hinzugekommen sind die Module Materialwirtschaft/Datenbank sowie Klemmenliste/Klemmenplan. Anwendern des CAD/ CAM-System RDS 40 M steht jetzt auch ein CAM-Modul zur Verfügung, das eine Kopplung zu NC-gesteuerten Werkzeugmaschinen herstellt. Dieses Programm erspart Rotring zufolge einen separaten Programmierplatz, da aus den vorhandenen Geometriedaten direkt am Rechner ein CNC-Programm erarbeitet werden kann.