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09.02.1996 - 

Internet-Produktportfolio soll erweitert werden

Router-Marktfuehrer Cisco will TCP/IP-Company TGV schlucken

Das 1988 im kalifornischen Santa Cruz gegruendete Unternehmen hatte sich zuletzt als weltweit groesste unabhaengige TCP/IP-Company bezeichnet und im abgelaufenen Geschaeftsjahr einen Umsatz von knapp 25 Millionen Dollar erzielt. Interessant ist der bevorstehende Deal schon allein deshalb, weil TGV noch im November vergangenen Jahres mit seiner Produktfamilie "Multinet" gross in den deutschen Markt einsteigen wollte. Diese stellt Open-VMS- und Windows-Anwendern die komplette TCP/IP-Funktionalitaet zur Verfuegung - unter anderem mit Features wie LAN- und WAN-Connectivity, E-Mail, Backup, File-Transfer sowie diversen Druckdiensten.

Die rund 130 Mitarbeiter und die Produkte von TGV sollen laut Cisco in die eigene Internet Business Unit integriert werden. Die Verantwortlichen des Router-Marktfuehrers versprechen sich von der Akquisition vor allem eine Erweiterung des Produktangebotes in Sachen TCP/IP-Software sowie weitere Connectivity-Varianten zum Internet beziehungsweise World Wide Web.

Der Kauf erfolgt durch einen Aktien-Tausch. Dabei soll jeweils eine Cisco-Aktie fuenf Anteilsscheinen von TGV Software entsprechen. Damit duerfte auf der Basis des gegenwaertigen Kurses der Cisco-Stammaktie (Stand am 23. Januar 1996: 77,875 Dollar) der Uebernahmewert bei rund 115 Millionen Dollar liegen. Die Transaktion soll Ende Maerz 1996 abgeschlossen sein und wird derzeit von der US-Wettbewerbsbehoerde kartellrechtlich geprueft. Ausserdem muss die Uebernahme noch von den TGV-Aktionaeren genehmigt werden.