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30.03.2001 - 

Wechsel an die Spitze des OEM-Geschäfts findet nicht statt

Roy rationalisiert sich selbst weg

HANNOVER (CW) - Richard Roy, General Manager von Microsoft Deutschland, wird nicht, wie im November vergangenen Jahres angekündigt, die Verantwortung für das weltweite OEM-Geschäft übernehmen. Ab 1. Juli wird der Manager innerhalb von Microsoft eine neue Aufgabe erfüllen - nur weiß noch niemand, welche.

Eigenen Angaben zufolge entwickelte Roy in den vergangenen Monaten ein Konzept für die Reorganisation des weltweiten OEM- und des Small- und Medium-Business-Geschäftes (SMB), die er beide ab Juli dieses Jahres als Senior Vice President führen sollte. Sein "nach interessanten Diskussionen" vom Microsoft-Topmanagement akzeptierter Lösungsvorschlag mache allerdings eine zusätzliche Management-Schicht überflüssig, in der beide Geschäftsbereiche zusammengefasst würden.

Vorgesehen ist demnach, das Geschäft mit den multinationalen großen OEM-Kunden weiterhin global zu organisieren. Die Aktivitäten mit kleineren, nur national agierenden OEMs sollen dagegen in die Verantwortung der Landesorganisationen gehen. Damit würden beispielsweise Systemhäuser oder Value Added Reseller künftig nicht mehr von der OEM-Organisation betreut, sondern von den SMB-Units in den jeweiligen Ländern.

"Angesichts dieser Struktur habe ich mich gefragt, ob der Job noch Sinn macht. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es für das Unternehmen viel sinnvoller ist, dass diese Geschäftsfelder direkt an den Group Vice President Orlando Ayala berichten", erklärte Roy.

Was er ab Juli macht, wenn er den Posten des General Managers Deutschland für seinen Nachfolger Kurt Sibold geräumt haben wird, steht offenbar noch nicht fest. "Wir suchen zurzeit eine interessante Aufgabe für mich und da ich das Vertrauen des Managements genieße, bin ich sehr sicher, dass sich in den nächsten vier bis sechs Wochen etwas finden wird."